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The Dark Knight

von on Samstag, 23 August, 2008

Gemeinsam mit Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent und Lieutenant James Gordon versucht der im Fledermauskostüm agierende Milliardär Bruce Wayne dem Verbrechen in Gotham City Einhalt zu gebieten. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein psychotischer Superverbrecher auf – der Joker. In seiner wahnhaften Vision möchte er die Stadt in Chaos und Anarchie stürzen und Batman scheint der einzige, der ihn stoppen kann. Bis es zum endgültigen Show-Down kommt, wird aber viel Blut fließen und auch Menschen die Bruce Wayne nahe stehen, könnten Opfer werden.

Ich glaube, dass ich langsam ein Fan von Comicverfilmungen werde. Nach Iron Man, der mir überraschend gut gefallen hat, ist “The Dark Knight” schon die zweite Verfilmung eines Comichelden die mir zusagt. Wer bei Batman an die äußerst schlechte Fernsehserie mit Robin und den ganzen Bat-Gegenstände denkt, wie an das Bat-Mobile, die Bat-Zahnbürste oder das Bat-Bett, wird beim sehen dieses Films eine andere Bat-Welt betreten. Allein der Titel verrät, das dieser Film sich von der Serie und von den anderen Batmanfilmen abhebt. The Dark Knight strotzt gerade zu vor Inhalt und ist das, was man endlich mal einen FIlm nennen kann. Und nicht etwas, dass nach 80 Minuten aufhört und wo man sich fragt “Wie? Das soll es jetzt gewesen sein?!“. Hier und da wird die Story durch überflüssige Szenen oder Dialoge etwas gebremst aber das fällt im Vergleich zum Rest des Inhalts kaum auf.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Spezialeffekte allesamt “echt” waren. Das heißt z.B., dass der Truck der einen frontalen Überschlag macht, diesen auch tatsächlich gemacht hat und dieser nicht per CGI eingefügt worden ist. Leider wurden die CGI-Effekte die man im FiIm gesparrt hatte komplett im Gesicht vom Twoface, im wahrsten sinne des Wortes, verbraten. Meiner Meinung nach etwas zu übertrieben. Ansonsten sind die Spezialeffekte wie sie sein müssen! Laut, explosiv und mitreißend. Die schauspielerischen Leistungen waren auch sehr überzeugend, so dass man in vielen Szenen die Wut von Batman mitfühlen konnte oder man sich hier und da im Joker wiedererkannt hat, auch wenn man nicht schizophren und paranoid ist und Anarchie predigt.
Natürlich kann so ein Film nicht nur aus ballern, prügeln und morden bestehen. So manches Mal werden diese drei Tätigkeiten auch noch mit Witz gekoppelt. Beispielsweise als sich der Joker der Mafia vorstellt, beinhaltet einen zu gleichen Teilen komischen wie auch schockierenden Gag. Er zeigte einen Zaubertrick wie er einen Bleistift in einem Mafioso verschwinden lassen kann. Ich habe gelacht. In einer weiteren Szene wartet man darauf, das er das Selbe mit einen Billardqueue anstellt. Leider hat er es nichtmal angedeutet. Das hätte sicher zu einem weiteren Lacher im Film geführt. Aber man kann nicht alles haben.

Wer mal einen anderen Batman erleben möchte und etwas Sitzfleisch besitzt, sollte sich Batman mit einem Eimer Bat-Corn zu Gemüte führen.

Meine Bewertung

Bild- und Textquellen: MovieMaze.de , Movie-Infos.de

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