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Kunde: Telekom, Leitungsprobleme

von on Donnerstag, 18 November, 2010

Beruflich habe ich sehr viel mit der Telekom zu tun. So viel, das ich die Wartemusik der Dienstleitungstelefonhilfe (Neudeutsch Servicehotline) mit pfeifen und nicht mehr hören kann!

Meine Kunden hatten vor Kurzem DSL beantragt und dieses auch freigeschaltet bekommen. Sie beauftragte uns, den Router und ihren Rechner so zu konfigurieren, dass diese sich per DSL mit dem Internet verbinden. Normalerweise nichts leichter als das. Blöderweise wollte sich die gemietete Hardware der Telekom, ja, Router muss man mittlerweile Mieten, einfach nicht synchronisieren. Nachdem wir die Dose geprüft, den Router gegen eine Fritzbox getauscht und Splitter ausgetauscht hatten, tat sich immer noch nichts.

Letztes Mittel: Die Telekom Hotline, 0800 330 2000.
Nach zehn Minuten Quälerei durch die endlos nervige Musik, versuchte ich insgesamt mit drei Telefonen jemanden von der Störungsstelle zu erreichen. Mehrere Telefone = Höhere Chance jemanden zu erreichen. Simpel.
Es hat lediglich 22 Minuten gedauert bis eine gelangweilte Frau sich meldete. Hey, nur 22 Minuten, nachdem ich gewöhnlich immer 40 Minuten warte, um dann automatisch aus der Leitung gekickt zu werden.
Nun denn, nachdem sie mir nochmal sagte, was ich bereits wusste und ihr schon erzählt hatte, schlug sie einen Neustart der Technik vor.
So ein Neustart, auch ‘Linereset‘ genannt, ist normalerweise das Allheilmittel. Normalerweise, wenn er denn gemacht wird.

Die Telekomdame schlug mir also einen Linereset vor und wollte mich nach eben diesem wider anrufen. Bei einem Linereset wird kurzzeitig die Leitung unterbrochen weshalb wir nicht hätten weitertelefonieren können.
Seltsamerweise haben wir aber weitertelefoniert, da ich nach ihrer Verabschiedung nicht aufgelegt habe sondern weiter in der Leitung geblieben bin. Sie dachte wohl ich hätte aufgelegt und hat ihr Headset abgenommen. Doof nur das ich mitbekommen habe was sie dann zu ihrer Kollegin sagte, nämlich: “…so der glaubt jetzt das ich irgendwas an der Technik mache… wollen wa eine roochen jehen?….“.
Die Tatsache, das ich weiterhin in der Leitung bleiben konnte, bis sie wieder an ihrem Arbeitsplatz war, bestätigt, das sie nichts veranlasst hat, da die Leitung ja eigentlich hätte unterbrochen werden müssen.

Als sie wieder an ihrem Arbeitsplatz war hörte ich wie sie das Headset wieder aufsetze, wohl bemerkte das die Leitung zu mir immer noch bestand und ich noch dran war. Mit einem “Oh..!” trennte sie schließlich die Verbindung um mich umgehen wieder anzurufen.

Jetzt kam das was ich schon erwartet hatte, sie sagte:”…ja da kann ich dann von hier auch nichts machen, muss ich einen Techniker rausschicken“.
Die Sache mit dem Techniker höre ich gar nicht gerne, weil ich schon viel zu oft erlebt habe, das ein Fehler definitiv bei der Telekom lag, der Techniker es aber so gedreht hat, das die Kundenhardware schuld wäre, um anschließend eine gesalzene Telekomrechnung zu schreiben. Natürlich kann man vieles unterstellen, aber alleine durch die  Tatsache das der Linereset auf so dubiose Weise nicht durchgeführt wurde und dann gleich mit einem Techniker ‘gedroht‘ wird, klingt das alles sehr unseriös und sehr nach ‘Arbeitsbeschaffung‘.

Und einmal mehr bleibt einem wieder ein Gedanke im Kopf hänge, “Scheiß Telekom“.

Kunden: Die doofe Telekom

von on Donnerstag, 24 Juni, 2010

Im normalfall ist die Telekom ja an allem schuld. Beste Beispiele sind das Polkappenschmelzen, die Weltwirtschaftskriese und die Unfähigkeit Anschlüsse zu den versprochenen Terminen bereit zu stellen.

Dieses Mal musste ich die Telekom alleridngs in Schutz nehmen.
Ein Kunde betrat die Firma, latzte mir sein Laptop auf den Tisch und fing an zu motzen.
Diese scheiss Telekom…das geht alles gar nicht …mog mi datt mol ebn kloar!
Was genau soll ich klar machen?
Das mein Internet geht…weisst ja wohl
Über WLAN oder Mobil, also UMTS?
Ja so das ich damit jetzt und überall ins Internet kann… wozu hab ich denn Zuhause eine Flatrate von den Idioten wenn das nicht geht?
Wenn ich Ihnen Ihr WLAN einrichten soll, damit Sie ZUHAUSE ins Internet können, muss ich zu Ihnen nach Hause. Da nützt uns das Notebook hier herzlich wenig.
Nein das muss so gehen. Ich hab bei denen ALLES aus einer Hand und zahle für die ‘Flättreeht’, da muss das WLAN hier funktionieren!

Langsam wurde mir klar, das er der Meinung war, dass er dadurch das er für eine Flatrate Zuhause zahlt und einen WLAN-Router von der Telekom bekommen hatte, immer und überall Internetzugang zu haben. Ich schaute mir die Konfiguration seiner WLAN Karte an und stellte fest, das nichtmal Diese eingerichtet war. Meine Güte. Scheinbar ging er davon aus, das wenn er sich einen Internetzugang bestellt und einen Wlanrouter bekommt, immer und überall Internet hat, ohne jemals irgendwo irgenwie irgendwas einrichten zu müssen. Das ist irgendwie so typisch deutsch. ‘Das MUSS gehen, ich bezahle schließlich dafür!”, und wenn es nicht funktioniert, weil man sich nicht drüber schlau gemacht hat, wie es eigentlich funktioniert, ist der Anbeiter von dem man es hat mindestens der größte Saftladen der Welt.

Nachdem ich in darüber aufgeklärt hatte, das er dafür weitere Hardware z.B. in Form eines UMTS-Sticks benötigen wird, verwies ich ihn an die Telekom/T-Punkt, mit dem Angebot ihm zu helfen falls er mit der Einrichtung  der UMTS Hardware nicht klar käme. Er verließ die Firma und mumerlte sowas wie “Mistladen Telekom, ich geh die jetzt aufmischen…

Ich glaube er hat mir die ganze Zeit nicht zugehört und hat eigentlich nur drauf gewartet das ich mitmache beim Motzen über die Telekom…

Telekom. Erleben, was verbindet

von on Donnerstag, 4 Juni, 2009
gelungener Messeauftritt

gelungener Messeauftritt

Wohl eher “Erleben, wenn mal jemand verbindet”.

Seit zwei Wochen haben wir massive Probleme mit unserem Telefonanschluss in der Firma. Was macht man da? Genau, so lange die zum Glück kostenfreien ‘Service’-Nummern der Telekom anrufen, bis was passiert. Genau das habe ich 2 Wochen lang gemacht. Jeden Tag änderte sich die Kombination aus “Telefon geht nicht raus”, “telefon geht nicht rein”, “Internetverbindung kött”, “gar Nichts” und “Alles auf einmal”. Heute war es “Alles auf einmal”.

Auf in die Warteschleife!

Nachdem ich mich bei dem Telefonbot für drei gelbe Bananen anstatt der Störungsstelle entschieden hatte, wurde ich in der mir sehr bekannte Wartemusik geparkt. Ab und zu wurde mir versprochen, dass der nächste freie Mitarbeiter schon für mich reserviert sei. AM ARSCH! Nach 15 Minuten des Wartens, teilte mir die Obstverkäuferin mit, Weiterlesen »

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