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Konzert: Hombre

von on Montag, 6 Juli, 2009

Yeah, endlich wieder ein Konzert im Szenerie!

Was macht man Samstags, wenn alle ausser Lande sind, mit denen man etwas unternehmen könnte? Genau, Bier+Internet. Der Alleinunterhalter, ich, war mies und langweilig, also beschloss ich, mit dem Rad ins Szenerie zu fahren. Ja, mit dem RAD. Dieses mal hat es besser geklappt, als beim letzten Mal. Zwar kam ich durchgeschwitzt aber nicht keuchend und fertig an. Nimm das Informatikerkörper!

Ich war aufgrund Nichterreichens der Maximalgeschwindigkeit etwas spät und hatte schon die befürchtung ein paar Songs verpasst zu haben. Tür auf, Treppe runter und…Überraschung, acht Leute in der Kneipe, Hombre hatte schon aufgebaut aber es war nichts los. Naja nu, Stammplatz eingenommen und Drink bestellt.

Der Platz neben mir schien der Barkeeperstuhl gewesen zu sein, denn etwa im 10 Minutentakt saßen mal Jörg, Suz oder Thomas neben mir. Nette Gesellschaft :) . Wir spekulierten zusammen, wann der Gästeansturm eintreten würde. Seltsamerweise kommen die Gäste immer später, wenn bekannt ist, das eine (gute) Band spielt. Vielleicht haben die einfach alle einen scheiss Musikgeschmack. Wie dem auch sei, mein Dicker war nicht da, also beschloss ich, für ihn mit zu trinken.

Nach und nach füllte sich die Kneipe und ich lag mit meiner Prognose für den Gästeansturm gar nicht so falsch. Die Hombres fühlten sich durch die steigende Gästeanzahl motiviert, ihren coolen Auftritt zu starten. Ich hab mir einen Stuhl geschnappt , mich direkt vor die Bühne gehockt und von Song zu Song mehr Spaß gehabt. Die Jungs haben es einfach drauf, von ZZ Top über Lynard Skynard hin zu ..öhm ja, noch mehr coolem Southern Rock, mit ihrer eigenen Note zu covern. Achja Black Stone Cherry waren auch dabei.  Apropos Cool, absolut uncool war der Rest des sogenannten Publikums. Festgefressene pseudoböse Metaller, die höchstens mal mit einer Wimper gezuckt hätten, wenn irgendjemand irgendetwas über BlackFuckingBlashyrkSatanSlayingJesus ins Mikro gebrüllt hätte, dann Bauernkindern die wohl auf DJ Ötzi gewartet haben um den Diskofinger, den ich übrigends hasse, zu heben und zu guter Letzt Oi-Skins/Punks(/was ist überhaupt was und wie darf man jemanden nennen ohne gleich auf die Fresse zu bekommen?) und Alternative die auf Pogonummern gewartet habe. Zum Kotzen ” bäh das ist nicht meine Musik, auch wenn sie cool ist, darf ich das nicht zeigen weil ich ja sonst nicht mehr evil oder alternativ bin…” bedauerlich.

Ich hatte auf jedenfall meinen Spaß, bis zur ersten Pause.
Mein Platz an der Bar war besetzt, kein Problem, ich suchte mir einen freie Platz. Leider war der Weg dorthin von einem Mob “Alternativer” versperrt. Als ich höflichst fragte, ob man mich eben durchlassen könnte, trat eine, mit an Sicherheit grenzender Wahrschlichkeit arbeitslose Endzwanigerin mit schätzungsweise 12 Piercings im Gesicht, mit der typischen hageren Kleidung gekleidet, damit man auch ja alle schlecht gestochenen Tattoos sehen kann vor und maulte mich an. “Heute ausnahmsweise mal NICHT” sagte sie ind ging in eine Haltung die ich irgendwie als Kampfhaltung einstufte ein. Weil ich auf so eine Scheisse keinen Bock hatte, wollte ich es mit etwas Witz versuchem um dennoch zum Platz zu kommen. Ich hatte noch gar nichts gesagt, da kam ein Oi-ich hab keine Ahnung was Skin/Punk/Marxist oder was auch immer auf mich zu und fuhr mich an mit “Lange Haare sind für Weiber…blabla”. Alles klar, Idioten die nur gekommen sind um zu stressen, dachte ich mir und ging pissen.

Wen man nicht alles auf dem Klo trifft. Stefan war auf der Durchreise und wir unterhielten uns sicher eine halbe Stunde im Waschbeckenraum, bis mal wieder einer von den Oi-Idioten ankam um Blödsinn ab zu lassen. Pinkel- und Bandpause vorbei und ab ging es wieder in die erste Reihe…als Einziger. Wenigstens hatte sich eine Hand voll Leute gefunden, die es sich selbst erlaubte, zu der guten Musik ” ab zu gehen”.

Glücklicher Weise war den Hombres der miese Teil des Publikum weitesgehend egal und sie zogen ihr Ding einfach durch. Danke dafür und für die dreiüberlangen Zugaben und die coolen Solis gekoppelt mit unterhaltsamen Pausen der einzelnen Bandmitglieder :drum: !  Drei Uhr, Zeit zu gehen. Dieses Mal zahlte ich etwas mehr als sonst, aber ich hatte ja auch einen für Pepe mitgetrunken ;) . Als ich zum meinem Rad ging und es gerade aufschließen wollte, quatschte mich Thorsten, der Fronthombre an. Aus Anquatschen wurde eine halbe Stunde Gespräch über dies das und jenes und eine Einladung noch ‘eben’ mit nach unten zu kommen um noch ‘eben’ einen zu kippen. Was ist besser als einen zu trinken? Genau, Gratis einen trinken. Und was ist besser als gratis? Genau, gratis mit Band! Aus dem ‘mal eben’ wurden fix zwei Stunden. Die Freundin vom Trommler sagte überraschend zu mir, “Dieses Mal warst du aber leise… ich hab gar keinen Rölpser gehört”. Mein Arzt hat mir nahegelegt damit auf zu hören um meine Lebenszeit nicht noch weiter zu verkürzen ;) . Interessant das man sich immer so an mich erinnert :D

Viertel vor fünf. Nu aber wirklich nach Hause.

Fazit: Sehr gute Band, wie immer sympathische Barkeeper, bekackt festgefressenes Publikum gepaart mit stresssuchenden Gesindel, dennoch spaßiger Abend. Beim nächsten, bereits zugesagten Autritt, bin ich dabei.

Autobahnbratwurst

von on Freitag, 3 Juli, 2009

Den ganzen Tag Kraftwerk hören, Bratwurst essen, Lederhosen tragen und auf der Autobahn fahren, ja, genau so sind wir Deutsche. Naja zumindest, wenn man den Schweden zuhört.

Zur Geschichte.
Donnerstag haben mein Weib und ich, Anton und Oskar vom Bremer Flughafen abgeholt. Nach einer kurzen(…) Parkplatzsuche und der etwas länngeren Auseinandersetzung mit dem Parkautomaten, haben wir uns auf den Weg zum Gate gemacht. Natürlich zum falschen. Wir warteten im Flughafen und die Schweden nach ihrer Ankunft draußen. Dank moderner Kommunikationmittel war dieses Problem schnell gelöst. Oskar hatte sich gewaltig verändert, dicker Bart und kurze Haare und wen hatte er da eigentlich im Gepäck? Einen Mini Liev Schreiber! Anton hat mich von Anfang an an Liev Schreiber erinnert, nur in der kleineren und sympathischeren Version.

Auf nach Leer.
Glücklicher weise konnte ich Jens dazu überreden, aus Münster zu uns zu stoßen. Da er mit mieser Laune gedroht hatte, falls wir nicht am Bahnhof ständen wenn er ankäme, drückte ich auf der Rückfahrt etwas auf die Tube, hehe. Bremen-Leer in unter 40 Minuten, ja, hat Spaß gemacht :driver: . Dadurch hatten wir so viel Zeit, das ich Mit Anton und Oskar noch zu meinem Lieblingsdönermann gehen konnten und uns mit Döner eindecken konnten.  Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir Sally noch nach Hause gebracht, da sie verständlicherweise wenig Lust hatte, sich die nacht mit vier Trunkenbolden um die Ohren zu schlagen.

Döner gefressen, Jens abgeholt und ab nach Hause.
Bei mir haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht. Bier und Internet scheint eine internationale Feiermethode zu sein. Die Polen machen es, die Schweden tun es und wir machen es ebenso. Was folgt den Kaiogesetzen nach (fast) immer auf Bier+Internet? Genau, Szenerie! Auf zur Kneipe. Muss man sich sorgen machen, wenn das Taxiunternehmen einem bereits beim Nennen des Nachnamens ins Wort fällt uns sagt “wie immer Herr Höcker?”. Ich glaube nicht. Ich denke das das einfach zur freundlichen Kundenbetreuung gehört, das dort eine Mitarbeiterin sitz, die sich alle Kunden und ihre meistgefahrenen Strecken merkt, nur um dann am Telefon dann mit “wie immer?” zu fragen. Vorbildlich.

Szenerie.
Sehr schnell merkte ich, das es einem sympathisch macht, wenn man aus Schweden kommt. Der Taxifahrer war sehr angetan von den Schweden und in der Kneipe sollte es genau so weiter gehen. Sobald jemand mitbekommen hatte, das wir schwedische Gäste im Schlepptau hatten, gabs eine Runde ausgegeben und jeder wollte mal mit uns, naja mit den ‘Sweds’, trinken. Schwedenbonus. From dusk ´til Dawn? Aber sicher doch, wir wurden so zu sagen rausgekehrt, als die Kneipe dicht machte. Was nun? Hunger stillen und nach Hause laufen waren zwei gute Ideen. Glücklicherweise lag ein Pappessen-Restaurante auf dem Heimweg. Doof nur das dieses trotz 24h Öffnungszeiten mal wieder geschlossen war. DaPappe bekanntlich so oder so nicht sehr satt, gemacht hätte, versuchte Anton noch ein Brötchen bei einem Bäcker zu kaufen, der gerade mit frischen Brötchen beliefert wurde, aber noch nicht geöffnet hatte. Anton war fest davon überzeugt, dass er kurz davor stand ein Brötchen kaufen zu können, wir aber hatten eher den Eindruck, dass die Bäckerladenangestellten lieber ihre Ruhe beim Ausladen hatten wollten, als einem betrunkenen Schweden, der irgendwas in gebrochenem Deutsch dahersabbelte, ein Brötchen zu verkaufen.

Schlafen gehen, aufwachen.
Wow, war das ein genialer Abend. Es sollte nicht der Letzte gewesen sein (Zitat Horatio Caine).

Teil zwei wird folgen.

Ja, wir sind mitm Radl da

von on Dienstag, 26 Mai, 2009

Früher war ich ein dünner Hering, ich konnte fressen was ich wollte und ich habe kein Gramm zu genommen. Meine Mutter sagte immer, “wenn du erst mal Führerschein hast und nicht mehr Rad fährst, wirst du auch in die Breite wachsen.”. Sie hatte unrecht, bis ich Informatiker wurde. Ich bin das letzte mal vor 30 Kilo, also zwei einhalb Jahren, Fahrrad gefahren. Heute wollte ich aber mal wieder Rad fahren. Zum Einen, weil ich Sprit sparen wollte und ich mir schon länger vor genommen hatte, mit dem Rad zu fahren und zum Anderen, weil ich schon ein paar Bier getrunken hatte und ich dann das Auto stehen lasse.

Auf den Sattel geschwungen und los gehts.
Nichts hatte sich verändert. Ich konnte es noch ;) . Also wollte ich so los legen, wie ich früher gefahren bin, volle Geschwindigkeit. Das hieß früher mit dem Rennrad unterm Arsch bis zu 30 Km/h. AM ARSCH! Nach ca. zehn Minuten sagte mir mein Körper das er gleich Feierabend machen wollte und ich sehen könne, wo ich bleibe. Ich schalte einen Gang zurück und fuhr etwas gemütlicher zum ‘Szenerie’.  Dort, etwas ausser Atem, angekomen, wartete Pepe schon auf mich. Wir tranken gemütlich zusammen, laberten, planten Etwas fürs Rockhard und fureh zusammen wieder nach Hause. Unser Heimweg ist in etwa gleich. Praktischerweise befindet sich dort, wo sicht unser Heimweg teilt, ein McDonald´s. Nachdem wir unsere Fahrräder angestellt und abgeschlossen hatten, wollten wir den Schuppen betreten.

Von wegen. Die Mitarbeiter hatten schon eine Stunde vor Ladenschluss und McDrive-Zeit die Schotten dicht gemacht. Super, aber das sollte uns nicht aufhalten. Aufs Rad und ab durch den Außenschalter (ich finde das Wort McDrive doof).  Es dauert etwas länger, weil die Mitarbeiter viel zu tun hatte. Wir warteten am Bestellding und hinter uns staunten sich die Autos. Ab und an schaute ich hinter uns, um erheiterte Autofahrer zu erblicken. Aber was sollten wir Anderes machen ;) ? Wir waren dran, holten unser ‘Essen’ ab und fuhren auf dem McD-Parkplatz.

Hier wollte uns so ein minderjährig erscheinendes Emo-Mädchen den nach Witz klingenden Rat geben, durch den Außenschalter zu fahren, da McD schon geschlossen sei. Als wir ihr sagten, das wir da gerade herkommen und uns die Burger reinzogen, blieb ihr ihr Witzrat im Hals stechen. HA! :D

Wenn ich meine Faulheit überwinden kann, werde ich wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren, um Sprit zu sparen und um….Quatsch! Informatiker gehören nicht aufs Fahrrad!

Szenerie und 3kg Nusskotze

von on Samstag, 16 Mai, 2009

Ich wollte in die Kneipe, aber alleine ist das immer so eine Sache. Also habe ich A-Dur (Name von der Redaktion geändert) gefragt ob er Bock hätte, mit zu kommen. Als er sagte, dass er schon Einiges intus hätte, aber zu weiteren Schandtaten bereit sei, flitze ich nach E. um ihn ab zu holen.

Jasses nej, hat der Junge schon gut einen im Kahn gehabt, als ich ihn abholte. Was solls, ich hatte Bock auf Kneipe also ging es wieder gen Leer.

Szenerie.
Lange habe ich die Kneipe nicht mehr so anhenehm leer erlebt, vielleicht sollte ich öfters mitten in der Woche dort auf- bzw. abtauchen. Stammplätze eingenommen, Bier bestellt und Erdnüsse von Jörg bekommen. Ja genau, jetzt kommen die Erdnüsse aus der Überschrift ins Spiel. Man kennt das ja, kaum hat man etwas getrunken, folgt der Hunger. Bei A-dur schien dies auch der Fall gewesen zu sein. Die Nüssen waren ruck zuck weg. A-dur plötzlich auch. Ich sah nur noch im Augenwinkel etwas die Treppe hochflitzen.

Als ich genauer hinsah, erblickten meine Augen einen kleinen und nassen Haufen zerkauter Erdnüsse. Ich dachte nur noch “oh oh geh lieber mal nachsehen”. Im Treppenflur angekommen, erblickte ich ein Kunstwerk. Auf bei nahe jeder Treppenstufe lag ein haufen Ernusskotze. Mal auf der linken und mal auf der rechten Seite. Ich kämpfte mich durch dieses “Mienenfeld”, bis zum Anfang der Treppe. Oben angekommen, konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Hier lag der schönste und größte Haufen Ernusskotze, den ich je gesehen habe. Saubere Arbeit.

Es passierten auch andere lustige DInge, die aber nur für die lustig sind, die dabei waren. Gutes Material für Lagerfeuergeschichten.

Das Wochenende+Gute Tat

von on Dienstag, 27 Januar, 2009

szenerieWas für ein cooles Wochenende.
Jens war mal wieder im Lande und hat das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden ;) . Sein Laptop musste dringend neuinstalliert werden. Und da er schon lange nicht mehr bei mir war, habe ich natürlich meine Fähigkeiten angeboten.

Wir habens wie immer gemacht. Bier+Internet+’Szenerie’= Sehr gute Mischung für einen coolen Abend. Ein Pepe fehlte zwar für die optimale Mischung, aber man kann nicht alles haben. Das Szenerie war zu unserer Überraschung sehr voll, was uns aber nicht daran hinderte, Spaß zu haben. Nur irgendwie schienen wir die Einzigen zu sein, die Spaß haben wollten. Im Gegensatz zu allen anderen waren wir die Einzigen, die sich Songs bestellt haben und die Tanzfläche durch Headbangen poliert haben. Nunja, jeder wie er mag.

altenheim2Um etwas Geld zu sparen und der Faulheit entgegen zu wirken, beschlossen wir, nach Hause zu laufen. Es sollte sich zeigen, dass das eine gute Entscheidung war. So konnten wir nicht nur die frische Luft genießen sondern auch noch eine Gute Tat vollbringen. Als wir in Höhe des Altersheims waren, hörte ich ein jämmerliches Stöhnen und Keuchen. Ich wusste nicht genau, was mich dazu trieb, aber ich wollte wissen was da los war. Wir fanden einen alten Mann mit gebrochenem Fuß vor der orientierungslos in der Kälte stand und nicht wirklich begreifen konnte, wo er war.

Jens hat dem armen Kerl Gesellschaft geleistet während ich versucht habe, am Eingang über sämtliche Klingeln und Alarme jemanden zu erreichen. Es hat sehr lange gedauert, bis eine pampige Pflegekraft mir aufmachte und wie gesagt sehr pampig fragte, was ich denn wolle. Als ich ihr gesagt hatte, was los war und auf den alten Mann zeigte, wurde diese sehr kleinlaut und wirkte peinlich berührt.

Wie dem auch sei, Schande über sie und Klopfer auf unsere Schultern.

Konzert: Hombres

von on Sonntag, 30 November, 2008

Pepe war mal wieder im Lande. Was heisst das? Genau, Bier+Internet und eventuell irgendwo hingehen. Als Irgendwo wurde dieses Mal das “Szenerie” ausgewählt. Vor dem Eingang horchte ich erstmal auf. Hoppla, da spielt ja eine Band und das klingt sogar richtig gut. Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass es sich um die “Hombres” handelte, von denen ich vor zwei Wochen einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen hatte, aber das ganze dann eher als Country-/ Truckermusik abgestempelt hatte. Vollkommen falsch. Die Jungs spielten Rock, Blues und alles andere was in eine Rockkneipe gehört. Von ZZ Top bis Bob Dylan und vielen Eigenkreationen war alles dabei. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir die Band erst nach der dritten Zugabe von der Bühne gelassen haben.

Was allerdings nicht so viel Spaß gemacht hat, war das Pack das dort rumgelungerte. Herruntergekomme Punks, Emos und Patchoulieleichen. Ich wurde mich nicht daran stören, wenn sich diese Menschen nicht so asozial verhalten würden. Die Punks, die anderen mit ihrer ungepflegtheit und ihrem Gestank auf die Nerven gehen, die Gothics die ebenfalls mit ihrem Gestank und ihrer Überheblichkeit nerven und zu guter letzt die Emos, die immer versuchen einen traurigen Eindruck zu machen egal wie gut die Stimmung ist.

Was ich aber wirklich unmöglich von den Punks und all den anderen “Alternativen” fand, war, dass sie sich mitten in den Weg gesetzt oder gar gelegt haben um dort teilweise zu schlafen. Ein noch viel größeres Übel in meinen Augen war, dass sie von Tisch zu Tisch gegangen sind, sobald diese (kurz) verlassen worden waren, um die Hinterlassenschaften der Gäste aus zu trinken. Egal ob der Gast bereits gegangen oder nur kurz zur Toilette war. Ich finde das einfach nur unmöglich.

Wenn ich über diese Sachen hinweg sehe, kann ich sagen, dass es ein cooler Abend im Szenerie war.

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