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Kino: James Bond & Max Payne

von on Mittwoch, 26 November, 2008

Es kann nur noch besser werden. Nachdem “James Bond -  Ein Quantum Trost” letzte Woche schon sehr enttäuschte, soll Max Payne ihm nichts nachstehen.

James Bond – Ein Quantum Trost” fing sehr gut, mit einer sehr schnellen und aufregenden Aktionszene an. Die rasante Verfolgungsjagd macht wirklich Lust auf Mehr. Leider lässt der Film dann sehr schnell nach und geht schleppend mit belangloses Dialogen oder “leeren” Szenen weiter. Nach kurzer Zeit konnte ich das hängende und aussagelose Gesicht von Daniel Craig nicht mehr sehen. Was mancher dem Film als gut oder manch anderer als schlecht andichten wird ist, dass James Bond kein Übermensch mehr ist, der aus jeder Situation mit dem passenden Spielzeug von “Q” entflüchtet. Meiner Meinung nach geht dadurch aber doch viel Charme von (dem eigentlichen) James Bond verloren. Ich mache es einfach kurz. Die Story ist eher dünnflüssig, dafür sind die Actionszenen sehr gelungen und wenn das ganze nicht unter dem Namen “James Bond” laufen würde, wäre es vielleicht auch ein guter Film.


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Max Payne“Was soll ich sagen? Aus dem “Stilvollen Geballere” wurde dann leider doch gähnende Langeweile. Die Highlights im Film waren leider nur ein paar schlecht platzierte Spezialeffekte und Eycatcher wie die aus den Spielen bekannte “Bullettime”. Meines Erachtens hätte es wesentlich mehr Schießerei in Bullettime geben können um dem Film mehr ‘Action’ zu verleihen. Leider wartete man darauf vergebens.  Mehrere Male durfte ich mir anhören, “du hast das die Spiele nicht gespielt, daher findest du den Film mies”. Allerdings sagte mir ein SPieler dieser Spiele , dass er den Film unterirdisch fand. Dazu kann ich nur sagen, wenn mir ein Kuchen nicht schmeckt, macht es ihn auch nicht besser, wenn ich das Rezept kenne.

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.Ich hoffe, dass die nächsten Filme besser sind, dann kann ich sicher wieder besser über die Filme schreiben.

DVD: I Am Legend (Limited 2-Disc Special Edition)

von on Mittwoch, 22 Oktober, 2008

„Ich heiße Robert Neville. Ich habe in New York City überlebt. Falls es irgendwo noch jemanden gibt… irgendjemanden. Bitte. Du bist nicht allein.“ Auch der hervorragende Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) konnte den von Menschenhand entwickelten Virus nicht in den Griff bekommen – grausam und unerbittlich breitete sich die Epidemie über den gesamten Erdball aus. Unaufhaltsam. Unheilbar. Aus unbekannten Gründen ist Neville immun – als einziger Mensch hat er in den Ruinen von New York City überlebt. Vielleicht ist er sogar der letzte Mensch auf der ganzen Welt. Seit drei Jahren funkt er unbeirrt Botschaften durch den Äther – in seiner Verzweiflung sucht er so den Kontakt zu möglichen anderen Überlebenden. Doch der letzte Mensch auf der Erde ist nicht allein: Lichtscheue Mutanten – die Infizierten – beobachten Neville auf Schritt und Tritt. Sie warten ab, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht. Neville geht davon aus, dass die Zukunft der Menschheit allein von ihm abhängt. Deshalb verfolgt er hartnäckig sein Ziel: Er will die verheerenden Folgen des Virus umkehren, indem er die Immunstoffe seines eigenen Blutes nutzt. Doch er steht als Einzelkämpfer einer gewaltigen Übermacht gegenüber. Und die Zeit läuft ihm davon…

Damals im Kino hat der Trailer wirklich Lust auf mehr gemacht. Um so mehr freute es mich, ihn endlich im Kino sehen zu können. Jetzt ist “I Am Legend” endlich auf DVD in einer limitierten 2-Disc Edition erschienen und ich konnte nicht anders als zu zu greifen. Die DVDs kommen in einem sehr edlen und aufwendig gestallteten Pappschuber. Als Extras gibt es drei animierte Comics auf DVD und in gedruckter Form als Heft. Zudem gibt es die englische Originalfassung mit alternativen Ende und einer Art “Making Of” auf der zweiten DVD. Fracis Lawrence hat es mit sehr aufwendigen Methoden, wie zum Beispiel die Sperrung einzelner New Yoker Straßen, geschafft, dass “I Am Legend” unheimlich (und) authentisch wirkt.

I Am Legend” strahlt unheimlich viel Atmosphäre aus und Will Smiths schauspielerische Fähigkeiten tun ihr Übriges, so dass man schnell Eins wird mit dem einsamen Jäger, der durch die verwilderten Straßen von New York zieht. Leider hat der Film einen amerikanisch patriotischen Beigeschmack und die ‘Zombies’ wirken eher wie Figuren aus einem Egoshooter. Dennoch ist “I Am Legend” sehr sehenswert und zu empfehlen.

Buch: Wir hauen ab! Eine Familie unter Segeln

von on Sonntag, 5 Oktober, 2008

“Alles ist möglich, man muss es nur wollen”, heißt die Devise von Bernd, 40, Susanne, 39, Daniel, 16, Mike, 5, und Maria, 4, nachdem sie ihre gesamte Habe in Oldenburg verkauft und alle Versicherungen gekündigt haben und auf ihrer NIS RANDERS Kurs Süd in eine ungewisse Zukunft aufgebrochen sind.Ganz ohne Zweifel ist ihr spannender Bericht über die 750 Tage lange Reise, während der sie 26 000 Seemeilen zurücklegen und einmal die Welt umsegeln, ein aufregendes Abenteuerbuch, das man biszur letzten Seite genießt, denn vom blutigen Anfänger zum souveränen Seemann mutiert der Skipper erst, nachdem die 10-Meter-Stahlyacht als zweitkleinster Teilnehmer der Atlantic Rally for Cruisers über den Großen Teich geschippert ist und auch erst nachdem die Crew alles erlebt und erlitten hat, was einem auf den Meeren dieser Welt an Unvorhersehbarem zustoßen kann.
Dieses Buch ist aber noch viel mehr! Es ist die Geschichte eines pubertierenden Jungen, der sich auf diesem Weg vom sogenannten Schulversager zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann entwickelt; es erzählt die Story, wie Vater und Sohn allmählich zu Freunden und echten Partnern werden; es ist ein gelungenes Beispiel für kindgerechtes Segeln und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die einen solchen Törn noch vor sich haben oder wenigstens davon träumen.

“Segelt gefälligst weiter” war einer meiner ersten Gedanken als ich das Buch durchgelesen hatte. Ich fand es sehr schade, dass das Buch “plötzlich” zuende war. Mir hat das Abendteuer der Familie Mansholt sehr gefallen und auch viel Spaß gemacht.
Wenn man dieses Buch liest, kommt einen sehr oft der Gedanke, ” verdammt, ich packe meine Sachen und mach das auch!”. Es ist wirklich schön zu lesen, wie die unerfahrenen Landratten auf ihrer Reise zu alten Haudegen der Seefahrt werden, wie sie Kulturen und Bräuche anderer Länder entdecken und deren Menschen kennenlernen. Es ist auch sehr spannend, mitzuerleben, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und Situationen nach und nach immer suveräner meistern.

Wir hauen ab!” Ist sehr sachlich aber auch mit einer ordentlichen Priese Humor geschrieben. Man kann sich in die vielen Situationen, die erlebt werden,  gut versetzen. In dem Buch finden sich auch 16 Seiten mit Bildern von der Weltumsegelung, welche nur erahnen lassen, was Sie alles auf ihrer Reise an schönen Dingen sehen konnten.

Kino: Wall-E

von on Samstag, 27 September, 2008

Wall-E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall-E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt. Der schüchterne Blechkerl verliebt sich sofort in sie.

Endlich wieder Kino! Sally und ich warteten schon lange auf Wall-E, da dieser kleine Roboter in den Trailern sehr tollpatschig und sympathisch rüber kam. Wall-E wurde schon vor dem Kinostart durch das Internet und Fernsehen dermaßen “ge-pusht”, das wir langsam zweifelten, ob es sich tatsächlich lohnt, diesen Film zu sehen.
Auf gehts ins Kino. Karten und Popcorn gekauft und los gehts. Wie schon so oft, hatten wir auch dieses Mal Glück, in mitten von Dummköpfen zu sitzen, die entweder pausenlos quasselten oder keine Szene verstanden haben und sie dumm kommentieren mussten.  Hurra.

Dieser Film hat also keine Altersbeschränkung, hm? Für mich nicht ganz nachvollziehbar, da Wall-E so voller Herz, Gefühle, Theatralik und Dunkler Zukunfstvision ist, dass ihn Kinder (oder die vorher angesprochenen Dummköpfe) nur schwer aufnehmen können.  Der kleine Roboter wächst einem während des Films sehr schnell und sehr stark ans Herz. Seine Mimik und Gestik gekoppelt mit Pieps- und sprachähnlichen Geräuschen machen Wall-E sehr schnell sympatisch. Eigentlich handelt es sich bei dem Hauptdarsteller nur um einen Roboter. Aber durch seine Eigenschaften übertragen sich Wall-E´s Gefühle sehr schnell auf den Zuschauer. Man kann wunderbar miterleben wie Wall-E Spaß hat, seiner Neugier nachgeben muss oder sich in Eve verliebt.

Die beiden Hauptcharaktere, Eve und Wall-E, sind in ihrem Wesen sehr komplex und man erkennt sich in ihrem Verhalten zueinander sofort in seiner (sofern vorhandenen) eigenen Beziehung wieder. Wall-E ist der liebevolle aber tollpatschige Kerl der es seiner Eve nur recht machen möchte und Eve ist die liebe aber sofort eingeschnappte Ziege, die man, wenn sie eingeschnappt ist, erst wieder gnädig stimmen muss, was Wall-E auf seine Knuffige Art und Weise auch sehr schnell schafft.

Die etwas seichte Story wird durch die grosartigem Hauptdarsteller wunderbar erzählt. So manch einer wird sich während des Films und eventuell danach in einem Gefühlswirwar wiederfinden, da die Gefühle in dem Film sehr überzeugend auf den Zuschauer einwirken. Wall-E bringt einem zum Lachen aber auch zum Weinen. Man fiebert in spannenden Situationen mit ihm mit undd ie Liebesgeschichte der beiden Roboter wird wirklich  wunderschön erzählt.

Ich könnte sicherlich noch weiter viel Geschwafel über diesen zugleich schönen wie auch traurigen Film loswerden. Aber da ich dem Kinogänger nicht alles vorkauen möchte, folgt nun meine Wertung.

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“Wall-E, der Letzte räumt die Erde auf” bekommt von mir vier von fünf möglichen Punkten. Ich würde dem Film gerne 4.5 Punkte geben weil er für mich fast an fünf Punkte ran kommt. Aber da es hier keine halben Sachen gibt, bekommt er ‘gute’ vier von fünf möglichen Punkten.

DVD: No Man’s Land – The Rise Of The Reeker

von on Sonntag, 21 September, 2008

Eine Tankstelle in Death Valley, mitten im Nirgendwo. Drei Casino-Räuber auf der Flucht treffen ausgerechnet an diesem gottverlassenen Ort auf den zuständigen Sheriff. Bei einem blutigen Shoot-Out kommt es zu einer gewaltigen Explosion. Doch die Überlebenden wiegen sich zu früh in Sicherheit, denn noch jemand scheint in dieser Gegend sein Unwesen zu treiben. Der Reeker! Gefangen zwischen Leben und Tod wandelt er abermals umher, auf der Suche nach neuen Opfern. Dabei geht er noch erbarmungsloser und brutaler als bisher vor. Könne die Überlebenden dem Reeker entkommen oder wartet am Ende erneut eine grausame Wahrheit auf sie?

Auf jeden Fall wartet auf den Zuschauer die grausame Wahrheit, dass dieser Film ihm, sofern er nicht vorzeitig abgeschaltet hat, 90 Minuten seines Lebens geklaut hat. Für mich besteht dieser Film aus sinnfreien Dialogen, unnötigen und in die Länge gezogenen Szenen und ab und zu einem lustigen Spruch. Ich muss natürlich dazu sagen, dass er relativ gut produziert wurde. Die Effekte können sich sehen lassen und man hätte was aus dem Film machen können. Leider versucht der FIlm Slasher, Psycho, Splatter und Komödie in einem zu sein, wovon ihm gar nichts so recht gelingen will. Teilweise erinnerte mich ‘The Rise Of The Reeker‘ an die ‘Scary Movie’-Reihe. Wer also ein Fan von Filmen a la Scary Movie mit einer Priese Ernsthaftigkeit ist und sich ein wenig die Zeit vertreiben möchte, könnte es in Erwägung ziehen , sich “No Man’s Land – The Rise Of The Reeker” an zu sehen.

Von mir bekommt der Film:

bzw.

The Dark Knight

von on Samstag, 23 August, 2008

Gemeinsam mit Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent und Lieutenant James Gordon versucht der im Fledermauskostüm agierende Milliardär Bruce Wayne dem Verbrechen in Gotham City Einhalt zu gebieten. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich ein psychotischer Superverbrecher auf – der Joker. In seiner wahnhaften Vision möchte er die Stadt in Chaos und Anarchie stürzen und Batman scheint der einzige, der ihn stoppen kann. Bis es zum endgültigen Show-Down kommt, wird aber viel Blut fließen und auch Menschen die Bruce Wayne nahe stehen, könnten Opfer werden.

Ich glaube, dass ich langsam ein Fan von Comicverfilmungen werde. Nach Iron Man, der mir überraschend gut gefallen hat, ist “The Dark Knight” schon die zweite Verfilmung eines Comichelden die mir zusagt. Wer bei Batman an die äußerst schlechte Fernsehserie mit Robin und den ganzen Bat-Gegenstände denkt, wie an das Bat-Mobile, die Bat-Zahnbürste oder das Bat-Bett, wird beim sehen dieses Films eine andere Bat-Welt betreten. Allein der Titel verrät, das dieser Film sich von der Serie und von den anderen Batmanfilmen abhebt. The Dark Knight strotzt gerade zu vor Inhalt und ist das, was man endlich mal einen FIlm nennen kann. Und nicht etwas, dass nach 80 Minuten aufhört und wo man sich fragt “Wie? Das soll es jetzt gewesen sein?!“. Hier und da wird die Story durch überflüssige Szenen oder Dialoge etwas gebremst aber das fällt im Vergleich zum Rest des Inhalts kaum auf.
Was mir sehr gefallen hat ist, dass die Spezialeffekte allesamt “echt” waren. Das heißt z.B., dass der Truck der einen frontalen Überschlag macht, diesen auch tatsächlich gemacht hat und dieser nicht per CGI eingefügt worden ist. Leider wurden die CGI-Effekte die man im FiIm gesparrt hatte komplett im Gesicht vom Twoface, im wahrsten sinne des Wortes, verbraten. Meiner Meinung nach etwas zu übertrieben. Ansonsten sind die Spezialeffekte wie sie sein müssen! Laut, explosiv und mitreißend. Die schauspielerischen Leistungen waren auch sehr überzeugend, so dass man in vielen Szenen die Wut von Batman mitfühlen konnte oder man sich hier und da im Joker wiedererkannt hat, auch wenn man nicht schizophren und paranoid ist und Anarchie predigt.
Natürlich kann so ein Film nicht nur aus ballern, prügeln und morden bestehen. So manches Mal werden diese drei Tätigkeiten auch noch mit Witz gekoppelt. Beispielsweise als sich der Joker der Mafia vorstellt, beinhaltet einen zu gleichen Teilen komischen wie auch schockierenden Gag. Er zeigte einen Zaubertrick wie er einen Bleistift in einem Mafioso verschwinden lassen kann. Ich habe gelacht. In einer weiteren Szene wartet man darauf, das er das Selbe mit einen Billardqueue anstellt. Leider hat er es nichtmal angedeutet. Das hätte sicher zu einem weiteren Lacher im Film geführt. Aber man kann nicht alles haben.

Wer mal einen anderen Batman erleben möchte und etwas Sitzfleisch besitzt, sollte sich Batman mit einem Eimer Bat-Corn zu Gemüte führen.

Meine Bewertung

Bild- und Textquellen: MovieMaze.de , Movie-Infos.de

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