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Creative ZEN

von on Freitag, 6 März, 2009

Endlich konnte ich wieder etwas von meiner Wunschliste streichen.

Alles Hoffen half nichts, und es kam wie ich es befürchtete. Mein neuer MP3/Video-Player wurde von ‘Dauert Halt Länger‘ ausgeliefert, als ich mich schon in Hannover befand.

Der ‘Zen‘ verfügt über 4GB internet Speicher und kann beliebig durch SD-Karten erweitert werden. Was ich daran sehr gut finde, ist, dass man die Karte einfach reinstecken kann und der Zen kann sofort drauf zu greifen, ohne ihn neustarten zu müssen. Man kann mit ihm Radio hören und sich Videos anschauen. Leider kann man die Videos nicht einfach so auf den Player kopieren, sondern muss sie erst in eine Größe von 320×240 und in den Dateityp AVI oder MPG umwandeln. Wenn jemand noch einen schnellen Converter kennt, der auch brauchbare Videos ausspuckt, gerne her damit. Die von Creative mitgelieferte Software benötigt unmengen an Zeit um einen Film um zu wandeln. Ich bin schon auf den Super-Converter umgestiegen, den es glücklicherweise für Lau im Netz gibt, hab da aber noch nicht die optimalen Einstellungen raus.

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Bei meinem Nintendo DS habe ich leider erfahren dürfen, dass das edel aussehende Material unglaublich schmutz- und kratzanfällig ist. Da der Zen aus ähnlichem Material besteht, habe ich mir direkt eine Schutzhülle dazu bestellt, die sich jetzt schon bezahlt gemacht hat.

Bis jetzt gefällt mir das Gerät sehr gut und ich hoffe das ich in den nächsten Tagen nicht Posten muss, wie unzufrieden ich damit bin. Das einzig Negative was mir bisher aufgefallen ist, ist das unglaulich langsame Konvertieren von Videodateien und das gerade mal 10cm lang USB-Kabel, welches mitgeliefert wurde.

Kino: Transporter 3

von on Samstag, 10 Januar, 2009

Frank Martin (Jason Statham) hat seinen Job als Fahrer an den Nagel gehängt. Lieber geht er mit seinem väterlichen Freund Tarconi (Francois Berléand, Die zweigeteilte Frau), einem Inspektor aus Marseille, an der französischen Riviera angeln. Als sein alter Kollege Malcolm (David Atrakchi) plötzlich durch die Hauswand kracht und mit seinem Wagen mitten in Franks Wohnzimmer zum Stehen kommt, ist jäh Schluss mit Ruhe und Gemütlichkeit. Von einem Moment auf den anderen steckt Frank tief im Schlamassel. Der Ex-Delta-Force-Soldat Jonas Johnson (Robert Knepper) zwingt ihn, die hübsche Valentina (Natalya Rudakova) durch halb Europa zu kutschieren. Ziel der Aktion ist, den ukrainischen Umweltminister Leonid Vasilev (Jeroen Krabbe) zu erpressen. Dieser soll seine Unterschrift unter einen Vertrag setzen, der für die Entsorgungsgesellschaft EcoCorp Gewinne in Millionenhöhe, aber für die Umwelt großen Schaden bedeuten würde. Damit Frank seinen Auftrag auch wirklich erfüllt, hat Johnson ihm ein Armband umgelegt, das explodiert, wenn er sich weiter als 20 Meter von seinem Auto entfernt…

Meine Damen und Herren, ich präsentiere den schlechtesten Film des Jahres 2009! Entweder leiden die ‘Dialoge’ unter der unendlichen Coolness von Frank Martin oder wirken unter dem unterirdischen Gelaber von Valentina einfach nur lückenfüllend und stupide. Wer dann auf die Actionszenen setzt, um wenigstens etwas Gutes am Film zu haben, wird auch schnell enttäuscht werden. Ich will es kurz machen. Dieser Film ist schlecht und vielleicht sogar noch langweiliger als “Dungeon Siege – Schwerter des Königs” und der war wirklich langweilig. Das Amüsanteste an diesem Abend war die Gruppe aus acht Personen, die drei Versuche gebraucht hat, um fest zu stellen, dass sie nicht alle in einer 5er-Sitzreihe platz nehmen können.

Kommen ich also nun zu einer sehr einfachen Bewertung

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[zusatz] Vor dem Film lief der Trailer zu “Crank 2 – High Volatge”. Dieser Film wird mit SIcherheit auch nicht viel besser sein als 1/5. Aber er darf es sein und ich freue mich drauf.

Buch: Wir hauen ab! Eine Familie unter Segeln

von on Sonntag, 5 Oktober, 2008

“Alles ist möglich, man muss es nur wollen”, heißt die Devise von Bernd, 40, Susanne, 39, Daniel, 16, Mike, 5, und Maria, 4, nachdem sie ihre gesamte Habe in Oldenburg verkauft und alle Versicherungen gekündigt haben und auf ihrer NIS RANDERS Kurs Süd in eine ungewisse Zukunft aufgebrochen sind.Ganz ohne Zweifel ist ihr spannender Bericht über die 750 Tage lange Reise, während der sie 26 000 Seemeilen zurücklegen und einmal die Welt umsegeln, ein aufregendes Abenteuerbuch, das man biszur letzten Seite genießt, denn vom blutigen Anfänger zum souveränen Seemann mutiert der Skipper erst, nachdem die 10-Meter-Stahlyacht als zweitkleinster Teilnehmer der Atlantic Rally for Cruisers über den Großen Teich geschippert ist und auch erst nachdem die Crew alles erlebt und erlitten hat, was einem auf den Meeren dieser Welt an Unvorhersehbarem zustoßen kann.
Dieses Buch ist aber noch viel mehr! Es ist die Geschichte eines pubertierenden Jungen, der sich auf diesem Weg vom sogenannten Schulversager zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann entwickelt; es erzählt die Story, wie Vater und Sohn allmählich zu Freunden und echten Partnern werden; es ist ein gelungenes Beispiel für kindgerechtes Segeln und eine unverzichtbare Lektüre für alle, die einen solchen Törn noch vor sich haben oder wenigstens davon träumen.

“Segelt gefälligst weiter” war einer meiner ersten Gedanken als ich das Buch durchgelesen hatte. Ich fand es sehr schade, dass das Buch “plötzlich” zuende war. Mir hat das Abendteuer der Familie Mansholt sehr gefallen und auch viel Spaß gemacht.
Wenn man dieses Buch liest, kommt einen sehr oft der Gedanke, ” verdammt, ich packe meine Sachen und mach das auch!”. Es ist wirklich schön zu lesen, wie die unerfahrenen Landratten auf ihrer Reise zu alten Haudegen der Seefahrt werden, wie sie Kulturen und Bräuche anderer Länder entdecken und deren Menschen kennenlernen. Es ist auch sehr spannend, mitzuerleben, wie sie an ihren Aufgaben wachsen und Situationen nach und nach immer suveräner meistern.

Wir hauen ab!” Ist sehr sachlich aber auch mit einer ordentlichen Priese Humor geschrieben. Man kann sich in die vielen Situationen, die erlebt werden,  gut versetzen. In dem Buch finden sich auch 16 Seiten mit Bildern von der Weltumsegelung, welche nur erahnen lassen, was Sie alles auf ihrer Reise an schönen Dingen sehen konnten.

Kino: Wall-E

von on Samstag, 27 September, 2008

Wall-E ist ein kleiner Haushaltsroboter, der klaglos seinen Dienst verrichtet und Müll zusammenpresst, um ihn zu Wolkenkratzern aufzustapeln. Denn der kleine rostige Kasten macht seinen Job seit nunmehr 700 Jahren! Damals verließen alle Menschen die völlig zugemüllte Erde. Nun ist Wall-E der letzte seiner Art auf einem toten Planeten. Bis Androidin Eve als Lichtgestalt vom Himmel herunterschwebt. Der schüchterne Blechkerl verliebt sich sofort in sie.

Endlich wieder Kino! Sally und ich warteten schon lange auf Wall-E, da dieser kleine Roboter in den Trailern sehr tollpatschig und sympathisch rüber kam. Wall-E wurde schon vor dem Kinostart durch das Internet und Fernsehen dermaßen “ge-pusht”, das wir langsam zweifelten, ob es sich tatsächlich lohnt, diesen Film zu sehen.
Auf gehts ins Kino. Karten und Popcorn gekauft und los gehts. Wie schon so oft, hatten wir auch dieses Mal Glück, in mitten von Dummköpfen zu sitzen, die entweder pausenlos quasselten oder keine Szene verstanden haben und sie dumm kommentieren mussten.  Hurra.

Dieser Film hat also keine Altersbeschränkung, hm? Für mich nicht ganz nachvollziehbar, da Wall-E so voller Herz, Gefühle, Theatralik und Dunkler Zukunfstvision ist, dass ihn Kinder (oder die vorher angesprochenen Dummköpfe) nur schwer aufnehmen können.  Der kleine Roboter wächst einem während des Films sehr schnell und sehr stark ans Herz. Seine Mimik und Gestik gekoppelt mit Pieps- und sprachähnlichen Geräuschen machen Wall-E sehr schnell sympatisch. Eigentlich handelt es sich bei dem Hauptdarsteller nur um einen Roboter. Aber durch seine Eigenschaften übertragen sich Wall-E´s Gefühle sehr schnell auf den Zuschauer. Man kann wunderbar miterleben wie Wall-E Spaß hat, seiner Neugier nachgeben muss oder sich in Eve verliebt.

Die beiden Hauptcharaktere, Eve und Wall-E, sind in ihrem Wesen sehr komplex und man erkennt sich in ihrem Verhalten zueinander sofort in seiner (sofern vorhandenen) eigenen Beziehung wieder. Wall-E ist der liebevolle aber tollpatschige Kerl der es seiner Eve nur recht machen möchte und Eve ist die liebe aber sofort eingeschnappte Ziege, die man, wenn sie eingeschnappt ist, erst wieder gnädig stimmen muss, was Wall-E auf seine Knuffige Art und Weise auch sehr schnell schafft.

Die etwas seichte Story wird durch die grosartigem Hauptdarsteller wunderbar erzählt. So manch einer wird sich während des Films und eventuell danach in einem Gefühlswirwar wiederfinden, da die Gefühle in dem Film sehr überzeugend auf den Zuschauer einwirken. Wall-E bringt einem zum Lachen aber auch zum Weinen. Man fiebert in spannenden Situationen mit ihm mit undd ie Liebesgeschichte der beiden Roboter wird wirklich  wunderschön erzählt.

Ich könnte sicherlich noch weiter viel Geschwafel über diesen zugleich schönen wie auch traurigen Film loswerden. Aber da ich dem Kinogänger nicht alles vorkauen möchte, folgt nun meine Wertung.

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“Wall-E, der Letzte räumt die Erde auf” bekommt von mir vier von fünf möglichen Punkten. Ich würde dem Film gerne 4.5 Punkte geben weil er für mich fast an fünf Punkte ran kommt. Aber da es hier keine halben Sachen gibt, bekommt er ‘gute’ vier von fünf möglichen Punkten.

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