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Ja, wir sind mitm Radl da

von on Dienstag, 26 Mai, 2009

Früher war ich ein dünner Hering, ich konnte fressen was ich wollte und ich habe kein Gramm zu genommen. Meine Mutter sagte immer, “wenn du erst mal Führerschein hast und nicht mehr Rad fährst, wirst du auch in die Breite wachsen.”. Sie hatte unrecht, bis ich Informatiker wurde. Ich bin das letzte mal vor 30 Kilo, also zwei einhalb Jahren, Fahrrad gefahren. Heute wollte ich aber mal wieder Rad fahren. Zum Einen, weil ich Sprit sparen wollte und ich mir schon länger vor genommen hatte, mit dem Rad zu fahren und zum Anderen, weil ich schon ein paar Bier getrunken hatte und ich dann das Auto stehen lasse.

Auf den Sattel geschwungen und los gehts.
Nichts hatte sich verändert. Ich konnte es noch ;) . Also wollte ich so los legen, wie ich früher gefahren bin, volle Geschwindigkeit. Das hieß früher mit dem Rennrad unterm Arsch bis zu 30 Km/h. AM ARSCH! Nach ca. zehn Minuten sagte mir mein Körper das er gleich Feierabend machen wollte und ich sehen könne, wo ich bleibe. Ich schalte einen Gang zurück und fuhr etwas gemütlicher zum ‘Szenerie’.  Dort, etwas ausser Atem, angekomen, wartete Pepe schon auf mich. Wir tranken gemütlich zusammen, laberten, planten Etwas fürs Rockhard und fureh zusammen wieder nach Hause. Unser Heimweg ist in etwa gleich. Praktischerweise befindet sich dort, wo sicht unser Heimweg teilt, ein McDonald´s. Nachdem wir unsere Fahrräder angestellt und abgeschlossen hatten, wollten wir den Schuppen betreten.

Von wegen. Die Mitarbeiter hatten schon eine Stunde vor Ladenschluss und McDrive-Zeit die Schotten dicht gemacht. Super, aber das sollte uns nicht aufhalten. Aufs Rad und ab durch den Außenschalter (ich finde das Wort McDrive doof).  Es dauert etwas länger, weil die Mitarbeiter viel zu tun hatte. Wir warteten am Bestellding und hinter uns staunten sich die Autos. Ab und an schaute ich hinter uns, um erheiterte Autofahrer zu erblicken. Aber was sollten wir Anderes machen ;) ? Wir waren dran, holten unser ‘Essen’ ab und fuhren auf dem McD-Parkplatz.

Hier wollte uns so ein minderjährig erscheinendes Emo-Mädchen den nach Witz klingenden Rat geben, durch den Außenschalter zu fahren, da McD schon geschlossen sei. Als wir ihr sagten, das wir da gerade herkommen und uns die Burger reinzogen, blieb ihr ihr Witzrat im Hals stechen. HA! :D

Wenn ich meine Faulheit überwinden kann, werde ich wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren, um Sprit zu sparen und um….Quatsch! Informatiker gehören nicht aufs Fahrrad!

Konzert: Hombres

von on Sonntag, 30 November, 2008

Pepe war mal wieder im Lande. Was heisst das? Genau, Bier+Internet und eventuell irgendwo hingehen. Als Irgendwo wurde dieses Mal das “Szenerie” ausgewählt. Vor dem Eingang horchte ich erstmal auf. Hoppla, da spielt ja eine Band und das klingt sogar richtig gut. Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass es sich um die “Hombres” handelte, von denen ich vor zwei Wochen einen Flyer in die Hand gedrückt bekommen hatte, aber das ganze dann eher als Country-/ Truckermusik abgestempelt hatte. Vollkommen falsch. Die Jungs spielten Rock, Blues und alles andere was in eine Rockkneipe gehört. Von ZZ Top bis Bob Dylan und vielen Eigenkreationen war alles dabei. Es hat so viel Spaß gemacht, dass wir die Band erst nach der dritten Zugabe von der Bühne gelassen haben.

Was allerdings nicht so viel Spaß gemacht hat, war das Pack das dort rumgelungerte. Herruntergekomme Punks, Emos und Patchoulieleichen. Ich wurde mich nicht daran stören, wenn sich diese Menschen nicht so asozial verhalten würden. Die Punks, die anderen mit ihrer ungepflegtheit und ihrem Gestank auf die Nerven gehen, die Gothics die ebenfalls mit ihrem Gestank und ihrer Überheblichkeit nerven und zu guter letzt die Emos, die immer versuchen einen traurigen Eindruck zu machen egal wie gut die Stimmung ist.

Was ich aber wirklich unmöglich von den Punks und all den anderen “Alternativen” fand, war, dass sie sich mitten in den Weg gesetzt oder gar gelegt haben um dort teilweise zu schlafen. Ein noch viel größeres Übel in meinen Augen war, dass sie von Tisch zu Tisch gegangen sind, sobald diese (kurz) verlassen worden waren, um die Hinterlassenschaften der Gäste aus zu trinken. Egal ob der Gast bereits gegangen oder nur kurz zur Toilette war. Ich finde das einfach nur unmöglich.

Wenn ich über diese Sachen hinweg sehe, kann ich sagen, dass es ein cooler Abend im Szenerie war.

Das Wochenende in Münster

von on Montag, 11 August, 2008

Mein ursprüglicher Plan war es, Jens glauben zu lassen das ich alleine komme und das ich um 22Uhr in Münster ankomme. In wirklichkeit wollte ich aber mit Pepe bereits um 21Uhr in Münster sein, zu seiner Wohnung laufen und ihn dann mit Pepe überraschen. Tja wollte.

BahnhofBevor es zum Bahnhof ging, sah ich im Internet nach, wann genau der Zug abfähren sollte. Überraschung, Verspätungunser geplanter Zug, den wir nehmen wollten, fiel aus.  Die Bahnseite sagte mir aber das der nächste mit sicherheit ‘pünktlich’ sein würde. Alles klar. Wir fuhren also eine Stunde später zum Bahnhof, um fest zu stellen, dass der Zug 25 Minuten Verspätung hatte. Zum Glück hatten wir einen Männerpicknikkorb (Kiste Bier), eine BRAVO und einen CD-Player dabei und so sollten die 25 Minuten nicht langweilig werden. Weiterlesen »

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