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Autobahnbratwurst

von on Freitag, 3 Juli, 2009

Den ganzen Tag Kraftwerk hören, Bratwurst essen, Lederhosen tragen und auf der Autobahn fahren, ja, genau so sind wir Deutsche. Naja zumindest, wenn man den Schweden zuhört.

Zur Geschichte.
Donnerstag haben mein Weib und ich, Anton und Oskar vom Bremer Flughafen abgeholt. Nach einer kurzen(…) Parkplatzsuche und der etwas länngeren Auseinandersetzung mit dem Parkautomaten, haben wir uns auf den Weg zum Gate gemacht. Natürlich zum falschen. Wir warteten im Flughafen und die Schweden nach ihrer Ankunft draußen. Dank moderner Kommunikationmittel war dieses Problem schnell gelöst. Oskar hatte sich gewaltig verändert, dicker Bart und kurze Haare und wen hatte er da eigentlich im Gepäck? Einen Mini Liev Schreiber! Anton hat mich von Anfang an an Liev Schreiber erinnert, nur in der kleineren und sympathischeren Version.

Auf nach Leer.
Glücklicher weise konnte ich Jens dazu überreden, aus Münster zu uns zu stoßen. Da er mit mieser Laune gedroht hatte, falls wir nicht am Bahnhof ständen wenn er ankäme, drückte ich auf der Rückfahrt etwas auf die Tube, hehe. Bremen-Leer in unter 40 Minuten, ja, hat Spaß gemacht :driver: . Dadurch hatten wir so viel Zeit, das ich Mit Anton und Oskar noch zu meinem Lieblingsdönermann gehen konnten und uns mit Döner eindecken konnten.  Auf dem Weg zum Bahnhof haben wir Sally noch nach Hause gebracht, da sie verständlicherweise wenig Lust hatte, sich die nacht mit vier Trunkenbolden um die Ohren zu schlagen.

Döner gefressen, Jens abgeholt und ab nach Hause.
Bei mir haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht. Bier und Internet scheint eine internationale Feiermethode zu sein. Die Polen machen es, die Schweden tun es und wir machen es ebenso. Was folgt den Kaiogesetzen nach (fast) immer auf Bier+Internet? Genau, Szenerie! Auf zur Kneipe. Muss man sich sorgen machen, wenn das Taxiunternehmen einem bereits beim Nennen des Nachnamens ins Wort fällt uns sagt “wie immer Herr Höcker?”. Ich glaube nicht. Ich denke das das einfach zur freundlichen Kundenbetreuung gehört, das dort eine Mitarbeiterin sitz, die sich alle Kunden und ihre meistgefahrenen Strecken merkt, nur um dann am Telefon dann mit “wie immer?” zu fragen. Vorbildlich.

Szenerie.
Sehr schnell merkte ich, das es einem sympathisch macht, wenn man aus Schweden kommt. Der Taxifahrer war sehr angetan von den Schweden und in der Kneipe sollte es genau so weiter gehen. Sobald jemand mitbekommen hatte, das wir schwedische Gäste im Schlepptau hatten, gabs eine Runde ausgegeben und jeder wollte mal mit uns, naja mit den ‘Sweds’, trinken. Schwedenbonus. From dusk ´til Dawn? Aber sicher doch, wir wurden so zu sagen rausgekehrt, als die Kneipe dicht machte. Was nun? Hunger stillen und nach Hause laufen waren zwei gute Ideen. Glücklicherweise lag ein Pappessen-Restaurante auf dem Heimweg. Doof nur das dieses trotz 24h Öffnungszeiten mal wieder geschlossen war. DaPappe bekanntlich so oder so nicht sehr satt, gemacht hätte, versuchte Anton noch ein Brötchen bei einem Bäcker zu kaufen, der gerade mit frischen Brötchen beliefert wurde, aber noch nicht geöffnet hatte. Anton war fest davon überzeugt, dass er kurz davor stand ein Brötchen kaufen zu können, wir aber hatten eher den Eindruck, dass die Bäckerladenangestellten lieber ihre Ruhe beim Ausladen hatten wollten, als einem betrunkenen Schweden, der irgendwas in gebrochenem Deutsch dahersabbelte, ein Brötchen zu verkaufen.

Schlafen gehen, aufwachen.
Wow, war das ein genialer Abend. Es sollte nicht der Letzte gewesen sein (Zitat Horatio Caine).

Teil zwei wird folgen.

Das Wochenende+Gute Tat

von on Dienstag, 27 Januar, 2009

szenerieWas für ein cooles Wochenende.
Jens war mal wieder im Lande und hat das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden ;) . Sein Laptop musste dringend neuinstalliert werden. Und da er schon lange nicht mehr bei mir war, habe ich natürlich meine Fähigkeiten angeboten.

Wir habens wie immer gemacht. Bier+Internet+’Szenerie’= Sehr gute Mischung für einen coolen Abend. Ein Pepe fehlte zwar für die optimale Mischung, aber man kann nicht alles haben. Das Szenerie war zu unserer Überraschung sehr voll, was uns aber nicht daran hinderte, Spaß zu haben. Nur irgendwie schienen wir die Einzigen zu sein, die Spaß haben wollten. Im Gegensatz zu allen anderen waren wir die Einzigen, die sich Songs bestellt haben und die Tanzfläche durch Headbangen poliert haben. Nunja, jeder wie er mag.

altenheim2Um etwas Geld zu sparen und der Faulheit entgegen zu wirken, beschlossen wir, nach Hause zu laufen. Es sollte sich zeigen, dass das eine gute Entscheidung war. So konnten wir nicht nur die frische Luft genießen sondern auch noch eine Gute Tat vollbringen. Als wir in Höhe des Altersheims waren, hörte ich ein jämmerliches Stöhnen und Keuchen. Ich wusste nicht genau, was mich dazu trieb, aber ich wollte wissen was da los war. Wir fanden einen alten Mann mit gebrochenem Fuß vor der orientierungslos in der Kälte stand und nicht wirklich begreifen konnte, wo er war.

Jens hat dem armen Kerl Gesellschaft geleistet während ich versucht habe, am Eingang über sämtliche Klingeln und Alarme jemanden zu erreichen. Es hat sehr lange gedauert, bis eine pampige Pflegekraft mir aufmachte und wie gesagt sehr pampig fragte, was ich denn wolle. Als ich ihr gesagt hatte, was los war und auf den alten Mann zeigte, wurde diese sehr kleinlaut und wirkte peinlich berührt.

Wie dem auch sei, Schande über sie und Klopfer auf unsere Schultern.

Hmpf

von on Montag, 19 Januar, 2009

Da fährt man einmal seit vielen Autofahrten mal wieder mit offenen Haaren und was passiert? Genau! Die Polizei hält einen an und verdächtigt einen, ein ganz böser Drogenabhängiger zu sein…

Dann kam natürlich das ganze Programm, Fahrzeug- und Führerschein, “haben Sie getrunken?”, “wie siehts denn aus mit Betäubungsmittel?”, Pupillentest. Als ich meine Geldbörse rausholen wollte, in der sich auch mein Führerschein befindet, hatte ich vergessen, dass ich ja noch Pfefferminzbonbon in einer mit einem ‘Zipperbag’-ähnlichen Verpackung in der selben Tasche hatte. Die habe ich, ohne groß drüber nach zu denken, einfach aufs Autodach gelegt und da würden die beiden Polizisten kurzzeitig etwas nervös. Das habe ich dann schnell aufgeklärt bevor die noch Schlimmeres von mir dachten.

Naja…eigentlich machen die ja auch nur ihren Job und ich passe wohl leider in das typische Bild eines Kiffers…. zumindest mit offenen Haaren ;) .

Kino: James Bond & Max Payne

von on Mittwoch, 26 November, 2008

Es kann nur noch besser werden. Nachdem “James Bond -  Ein Quantum Trost” letzte Woche schon sehr enttäuschte, soll Max Payne ihm nichts nachstehen.

James Bond – Ein Quantum Trost” fing sehr gut, mit einer sehr schnellen und aufregenden Aktionszene an. Die rasante Verfolgungsjagd macht wirklich Lust auf Mehr. Leider lässt der Film dann sehr schnell nach und geht schleppend mit belangloses Dialogen oder “leeren” Szenen weiter. Nach kurzer Zeit konnte ich das hängende und aussagelose Gesicht von Daniel Craig nicht mehr sehen. Was mancher dem Film als gut oder manch anderer als schlecht andichten wird ist, dass James Bond kein Übermensch mehr ist, der aus jeder Situation mit dem passenden Spielzeug von “Q” entflüchtet. Meiner Meinung nach geht dadurch aber doch viel Charme von (dem eigentlichen) James Bond verloren. Ich mache es einfach kurz. Die Story ist eher dünnflüssig, dafür sind die Actionszenen sehr gelungen und wenn das ganze nicht unter dem Namen “James Bond” laufen würde, wäre es vielleicht auch ein guter Film.


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Max Payne“Was soll ich sagen? Aus dem “Stilvollen Geballere” wurde dann leider doch gähnende Langeweile. Die Highlights im Film waren leider nur ein paar schlecht platzierte Spezialeffekte und Eycatcher wie die aus den Spielen bekannte “Bullettime”. Meines Erachtens hätte es wesentlich mehr Schießerei in Bullettime geben können um dem Film mehr ‘Action’ zu verleihen. Leider wartete man darauf vergebens.  Mehrere Male durfte ich mir anhören, “du hast das die Spiele nicht gespielt, daher findest du den Film mies”. Allerdings sagte mir ein SPieler dieser Spiele , dass er den Film unterirdisch fand. Dazu kann ich nur sagen, wenn mir ein Kuchen nicht schmeckt, macht es ihn auch nicht besser, wenn ich das Rezept kenne.

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.Ich hoffe, dass die nächsten Filme besser sind, dann kann ich sicher wieder besser über die Filme schreiben.

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