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Ohne Titel ist man nichts

von on Dienstag, 5 August, 2008

Heute ist es einmal mehr vorgekommen, dass ein Kunde anrief und den Chef sprechen wollte. Da dieser aber nicht gestört werden konnte und wollte, fragte ich freundlich, worum es den ginge bzw. was das Problem sei. Darauf hin fragte der Kunde ob ich denn überhaupt Ahnung hätte. Ich wollte gerade zynisch und ironisch aushohlen, dass ich die Zeit meiner Ausbildung nur mit Däumchendrehen und meine Freizeit mit dem Sammeln von Briefmarken verbracht habe. Ich entschied mich dagegen und fragte erneut freundlich, was denn das Problem nun sei. Nach kurzem Zögern des Kunden, vermutlich hervorgerufen durch den Gedankengang ” Soll ich den nun wirklich fragen…hat der überhaupt Ahnung?”, stellte sich herraus, dass die Verbindung zwischen einem Funkempfänger und einer Funkmaus abgebrochen war. Ich erklärte die Vorgehensweise in einem solchen Fall, der Kunde bedankte sich freundlich da wieder alles in Ordnung war und mit dem Gefühl, einem Kunden helfen zu können auch ohne etliche Dipl.-Ing. Titel, legte ich auf.

Mein Chef ist im Besitz vieler Dipl.-Ing. Titel, was ich bewundere. Nur leider scheint das bei vielen Kunden den anschein zu erwecken, dass man ohne diesen oder jenden Titel nur ein Anrufentgegenehmer ist.

Das Schlimme daran ist, dass sehr viele Kunden anrufen und erstmal den Chef sprechen wollen. Ist dies nicht möglich und ich musste ihnen leider helfen, merken sie sich das nichtmal und fragen beim nächsten Problem wieder nach dem Chef.

Notiz: Nächstes mal sich wie folgt am Telefon melden “Prof. Dr. Dipl.Ing. Kaio, wie kann ich Ihnen helfen?”

Randnotiz: Beim Schreiben dieses Artikels fing WordPress mit PHP5 an zu pöpeln und zerschoss sich kurzer Hand selbst. Doch durch den freundliche und vor allem kostenlosen Support von All-Inkl ist alles wieder im Lot. Vielen Dank :) .

Reise in die Vergangenheit.

von on Montag, 4 August, 2008

Montag. Nunja kein Typischer Montag. Normalerweise steht das Telefon nicht still und das Geschäft steht voll mit Kunden. Entweder mit welchen die es Freitags um kurz vor 17 Uhr ,also Feierabend, nicht mehr geschafft haben noch in die Werkstatt zu kommen (anm. Gott sei dank), oder von den ‘Experten’, die am Wochenende mal ihren Rechner aufräumen, schneller machen oder aufrüsten wollten und irgendwie alles zerstört haben.

Diesen Freitag und Montag war es anders. Es war ruhig. Das gab mir die Möglichkeit, mit meinem neunen Azubi und Praktikanten, das Lager unter die Lupe zu nehmen und aus zu misten. Was dort alles zum Vorschein kam, rief viele Erinnerungen hervor.

Aber seht selbst.

wingcomander_cover.jpg Wing Commander 2. Das war DAS Spiel überhaupt. Super :) . Mit so etwas bin ich groß geworden. Unzählige Stunden hat man vor dieser, für heutige Zeiten, primitiven Grafik zugebracht. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass mein Chef das Spiel darmals für 99 Mark gekauft hat. Das Öffnen desInhalt Kartons offenbarte eine Überraschung.Unter der Anleitung kamen acht 5 1/4Zoll Disketten zum Vorschein. Ja 5,25er Disketten. Wenn heute jemand noch Disketten kennt, dann wohl nur noch die 3.5er. Die SPeicherkapazitäten der 5,25er waren ein Witz im Vergleich zu heutigen Speichermedien. Aber hey sie haben den Geek-charme der 80er. Doch damit nicht genug. 5,25 Zoll Es kam auch die nötige Hardware zum Spielen dieses Klassikers zum Vorschein. Karten, so lang wie Unterarme und gespickt mit Widerständen. Unendlich viele spitze Lötpunkte. Auch ein Mainboard vergangener Tage fand sich. Es beherbergte die Pure Kraft eines 486DX. Das alles noch komplett ohne Kühlung. Ich bin gespannt, was das Lager noch zu bieten hat.

486DX

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