Archive for category Wollt mal sagen…

Mitteilungsdrang

von on Montag, 28 März, 2011

Wir leben in einer Zeit in der nichts einfacher scheint, als sich mitzuteilen. Ob nun Twitter, Facebook, Foursquare oder was es sonst noch so alles gibt. Jeder kann jedem mitteilen,wo er gerade ist, was er gerade macht und wenn das immernoch nicht reicht, kann man per Twitpic oder sonstigen Photouploadpages auch noch zeigen wie das gerade aussieht, was man gerade wo macht.

Warum zum Teufel ist es dann für Privat- oder Profiverkäufer auf Ebay so schwer, mal eben eine Mail  mit den simplen Worten “Paket ist heute rausgegagen” zu schreiben???

 

Taxifahrerbastard

von on Samstag, 26 März, 2011

Das Taxifahrer sich im Allgemeinen wenig um verkehrsregel kümmern, ist bekannt und wird von mir, soweit andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden, auch hingenommen. Um ihr Geld zusammen zu bekommen müssen sie schließlich viele Menschen in kürzester Zeit von A nach B transportieren.

Was habe ich mir nicht alles schon für Taxifahrer antun müssen. Von Fahrern die aus ihren sexuellen Neigungen kein Geheimnis machen, über Fahrern welche verquere politische Ansichten haben bis hinzu jenen die einfach nur rotzunfreundlich sind und vllt doch lieber einen anderen Job ausüben sollten.

Was ich dieses Mal aber mit dem Leeraner Taxenruf erleben durfte, ließ mich beinahe die Fassung verlieren. Auf dem Nachhauseweg saß ein Hase auf der Fahrbahn. Dies nahm der Taxi fahrer zum Anlass Gas zu geben und das Tier zu jagen. Kurzer Dialog:
Fahrer:… das gewinnst du eh nicht (wohl witzig gemeint)
kaio: EY! Hör sofort auf damit! (bölkenderweise)
Fahrer: …wenn mir das blöde Vieh auf die Fahrbahn läuft….(immernoch versuchend meinen Humor zu wecken)
kaio: VERDAMMT das ist dir nicht auf ‘die Fahrbahn gelaufen’…HÖR AUF DAMIT, MAN!
Fahrer: ….
kaio: sowas macht man nicht, man, sowas macht man wirklich nicht…

Nachdem er von dem Tier abließ , erreichten wir wenige Augenblicke später fast die ‘Casa del kaio’. Ich wohne am Ende einer Sackgasse und parke mein Wagen dort immer so auf der Straße, das ein geübter Autofahrer ohne weiteres auf dem Wendeplatz wenden kann. Fahranfänger müssten ggf. noch einmal zurücksetzen um zu drehen, aber das müssen die meisten verirrten Fahrer selbst dann, wenn mein Wagen dort nicht steht. Wie dem auch sei. Als er meinen Wagen erblickte, gab er Gas, bremste seinen Bulli kurz vor meinem Wagen ab und es ergab sich einer weiterer Kurzdialog:
Fahrer: …scheiß BMW…
kaio: das ist zufällig meiner..
Fahrer: ja scheiße den auf einem Wendeplatz abzustellen
kaio: komisch, das seitdem ich hier wohne und mich mit Taxen fahren lasse, noch nie ein Fahrer Probleme mit dem geparkten Wagen geschweige denn mit dem Wenden hier hatte?!
Fahrer: Grummel grummel ….

Ich habe ihn bezahlt und wünschte ihm, im Gegesatz zu meiner sonst höflichen Art, keine ruhige Fahrt oder sonstiges.

Was ist das bitte für ein Mensch, der annimt, das andere Menschen es witzig finden könnten, wie er mit einem Auto einen Hasen jagd und totfahren will??? Ich denke eher das andere Menschen es witzig finden würden, wenn man ihn mit einem Wagen jagen würde. Das würde diesem stark übergewichtigen und äußerst unfreundlichen Taxifahrer vielleicht sogar gut tun. Dracksack!

Warum man kein Informatiker werden sollte

von on Sonntag, 21 November, 2010

Auf den folgenden Text wurde ich durch Cashy aufmerksam, der es wiederrum bei TimmoEs gefunden hat, welcher es wiederrum von Kampfbrot hat der es wiederrum von … usw. Ich hab versucht die wahre Quelle ausfindig zu machen, bin schlussendlich bei Musicmatze gelandet. Sollte das auch nicht der Autor sein, sage ich einfach, vielen Dank lieber mir nicht bekannter Autor für den Text :) .
* du hast bizarre Arbeitszeiten .. wie die Prostituierten

* du wirst bezahlt, um deinen Kunden glücklich zu machen .. wie die
Prostituierten

* dein Kunde bezahlt viel, aber dein Chef kassiert das Geld .. wie bei den
Prostituierten

* du hast einen Stundenlohn aber deine Arbeitszeit endet wenn die Arbeit
erledigt ist .. wie bei den Prostituierten

* auch wenn du gut bist, bist du nie stolz auf deine Arbeit .. wie die
Prostituierten

* du wirst bezahlt, um Fantasien deines Kunden zu befriedigen .. wie die
Prostituierten

* es ist schwierig für dich eine Famile zu haben und zu halten .. wie bei den
Prostituierten

* wenn du gefragt wirst, worin deine Arbeit besteht, kannst du es nicht
richtig erklären .. wie die Prostituierten

* deine Freunde verlassen dich und du bleibst zurück mit Typen wie dir ..
wie die Prostituierten

* der Kunde bezahlt das Hotel und die Arbeitszeit ..
wie bei den Prostituierten

* dein Boss hat ein wunderschönes Auto .. wie bei den Prostituierten

* wenn du zu einem Kunden auf “Mission” gehst, kommst du mit einem großen
Lächeln an . wie die Prostituierten

* aber wenn du deine Arbeit erledigt hast, bist du schlecht gelaunt .. wie
die Prostituierten

* um deine Fähigkeiten zu beweisen, musst du grauenvolle Tests bestehen ..
wie die Prostituierten

* der Kunde möchte immer weniger bezahlen und du musst trotzdem Wunder
vollbringen .. wie die Prostituierten

* wenn du morgens aufstehst, denkst du: “Ich kann das nicht ein Leben lang
machen” .. wie die Prostituierten

Frohes (An)Schaffen… ;-)

Endlich wird das iPad nützlich

von on Freitag, 28 Mai, 2010

…oder?
Mit diesem simplen Zusatz kann man das iPad schon eine ganze Ecke nützlicher machen :)

Ich glaube schon, das das iPad, auch ohne Flash und Java, ein wirklich nettes Spielzeug sein kann. Leider wird es mir aufgrund der Preise wohl nie sympathisch werden.

Die Droge Internet

von on Mittwoch, 26 Mai, 2010

Ein Rechner, ausgestattet mit der neusten und dicksten Hardware, mit dem es ohne Probleme möglich wäre, das hardwarehungrigste Spiel auf vollen Details flüssig spielen zu können oder die Flugbahnen für die Marsmission binnen Sekunden aus zu rechnen, ist für mich kein vollständiger oder gar vollständig brauchbarer Rechner, solange er keine Verbindung mit dem Internet hat.

Man hat sich so sehr dran gewöhnt, mal eben Etwas nachsehen zu können oder sinnlos rum zu surfen, dass vielen nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Rechner anfangen können, sobald ihre Verbindung gekappt worden ist. Ach was, ‘Verbindung’, ihr Internet. Mich hat noch nie ein Kunde angerufen und gesagt, “Da stimmt irgendwas nicht mit meiner Internetverbindung”. Es heisst immer, “Mein Internet geht nicht”.

Schlimmer dagegen ist es, wenn Menschen gar nicht mehr wissen, was sie nicht nur ohne Internetzugang sondern auch ohne Rechner anstellen können. Braucht man für die folgenden Dinge Internet?: Bücher lesen, Radfahren, Joggen, allgm. Sport treiben, Freunde in der Realität treffen? Es gibt noch unzählige Dinge für die man weder Netzzugang noch Rechner braucht. Ich, für meinen Teil, bin oft ganz froh, wenn die Kiste auch mal ausbleibt. Weiterlesen

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Kinobesuch

von on Dienstag, 11 Mai, 2010

Nach einer gefühlten Ewigkeit fanden Sally und ich uns mal wieder im Kino Leer ein, um uns im Filmclub den zweiten Teil der Stieg Larsson Milleniumreihe an zu sehen, Verdammnis. Als wir am Kino ankamen, stand schon eine beachtliche Reihe an Menschen vor dem Kino. Aufgrund des gehobenen Alters dachte ich mir schon, das all diese Menschen sich Verdammnis ansehen wollten. Das ist ganz einfach daran festzumachen, das im Filmclub kaum Mitglieder gibt die unter 30 oder gar 40 sind. Ich finde das eigentlich gar nicht so schlecht. Man kann sich gute Filme ansehen und sitz in mitten eines “gehobenen” Publikums.

Das macht sich alleine schon daran bemerkbar, dass wenn vor dem Hauptfilm die bekannte Texteinbledung erscheint “Der nachfolgende film ist urheberrechtlich geschützt….keine Bild- und Tonaufnahmen… Freiheiststrafe….Raubkopierer sind Verbrecher….” erscheint , NIEMAND auf die Idee kommt diesen ausgelutschten und vollkommen UNLUSTIGEN Gag zu bringen der da lautet, “Ey mach die Kamera aus” oder aber auch “Ey läuft die Kamera schon?”. Jedes Mal wenn ich das höre, möchte ich aufstehen und dem Menschen der den Clown gefressen hat oder gar mit Peter Lustig geduscht hat eine aufs Maul hauen.

Tatsächlich wollten sich all diese Menschen vor dem Kino Verdammnis ansehen. Das hatte zur Folge, das die Platzwahl im “Filmclub-Saal” relativ schnell zu einem Platzzwang wurde. Glücklicherweise ergatterten wir ncoh eine 4er Reihe für uns, welche nicht allzuweit an der Leinwand lag und wir somit keinen starren Nacken bekommen. Kurz bevor der Film losging geschah das Unglück.

Eine Fette Frau samt weiblicher Begleitung fragte uns, ob die Plätze neben uns besetzt wären. Freundlich, wie wir sind, verneinten wir und liessen die beiden neben uns platznehmen. Ich glaube die fette Frau gehört zu diesen alten Gothics die nie ganz erwachsen werden und immernoch ein Teilchen “Böse” mit sich rumtragen. WIe dem auch sei, sie STANK gewaltig nach Patchoulie und trug schwarze Netzfäustlinge. Also bitte ….  Kaum hatte sie ihren Platz eingenommen, konnte ich auch schon meine geliebte Armlehen vergessen. Nicht etwa weil sie ihren Arm darauf parkte, sondern weil sich irgendein ein (dicker) Körperteil von ihr auf die Lehne geschoben und mich langsam aber sicher von dieser verdrängt hatte.

Bravo dachte ich mir nur. Aber damit nicht genug. Als nächstes holte sie unter wirklich nervendem Geraschel ihre Bonbontüte aus ihrer Tasche, mit Binbin die sie anscheinend selber gemacht hatte. Zu dem Patchoulie kam also noch ein ekeliger Minze/Anis-Gestank und eine Raschelgeräuschbelästigung dazu. Hura.

Konnte es noch besser werden? Natürlich. Mittlerweile ist es in Kinosäälen sehr selten geworden, das ein Mobiltelefon klingelt und andere nervt. Was sich aber immernoch nicht durchgesetzt hat, ist, das man die Hintergrundbeleuchtung des Telefons während des Films etwas oder gar ganz runterschraubt, um beispielsweise andere nicht zu nerven, wenn man alle fünf Minuten wissen muss wie spät es ist dammich! Wie dem auch sei, die dicke Frau neben mir wollte mich anscheinend nicht nur durch Geräusche und Gerüche nerven, nein, sie griff auch noch zu ihrem Mobiltelefon, welches offenbar die Hintergundbeleuchtungseinstellung ” Stadionfluter” hatte. Dadurch das ich das hell strahlende Telefon immer wieder im Augenwinkel sah, gucke ich mehr oder minder unbewusst auf die ANzeige. Ich bekam mit, wie sie fast eine viertel Stunde brauchte, um EINE SMS abzuschicken. Mein Gott……

Jetzt sollte man dneken, “was hat kaio getan, das er so gestraft wird” oder “hat das endlich mal ein Ende?”. Auf die erste Frage habe ich keine Antwaort gefunden, auf die zweite Frage leider schon, nämlich “Nein”. Meine Sitznachbarin gehört zu den Menschen die ich im Kino gar nicht leiden kann, nämlich Zischlautmenschen. Wann immer sich ein Mensch auf der Leinwand verletzt oder ihm Schaden zugefügt wird, geben diese menschen einen nach innen gesogenen Zischlaut von sich. Das es in Verdammnis nicht gerade zimperlich zugeht, war diese Frau also ununterbrochen am zwischen. Noch besser war, das sie immer ein “Ohhh neeee” und “Och neiin” von sich gab, wenn sie auch nur die kleinste Menge Blut im Film ausmachte. Hölle nochmal, waruuum?

Leider hörte es damit immernoch nicht auf. Die mir auf den Geist gehende Dame gehörte wahrscheinlich auch noch den Rauchern an. Zumindest atmetete sich die ganze Zeit lautrasselt durch den Mund und hatte diese wunderbar angenehmen trockenen Raucherhusten an sich *schauder*.  Vielleicht wäre es angenehmer gewesen, wenn ihre Begleitung neben mir Platz genommen hätte. Diese war zwar in Sachen Zischlaute genau so schlimm, gab aber während des films sonst nur in periodischen abständen ein lautes Grunzgeräusch von sich um den Schleim in ihrer Nase hochzuziehen. WUN-DER-BAR…

Zum Glück war wenisgtens der Film gut, die Nachos lecker und die Slasa-Soße höllisch scharf.

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