Archive for category Software

Firefox Fakeupdate

von on Montag, 29 November, 2010

Ich habe gerade zufällig ein falsches ‘Firefoxupdate‘ gefunden. Eigentlich wollte ich Computerbase.de aufrufen, hatte mich aber vertippt und habe ‘nase’ statt ‘base’ eigegeben. Das Ergebiss sah dann so aus:

Sobald man auf “Aktualisierung starten” klickt, soll eine Datei namens “Firefox_3.6_update.exe” (52,1kb) runtergeladen werden. Ich habe mir die Datei angesehen und muss sagen, netter Versuch. Ich rate natürlich von der Installation dieses dubiosen Updates ab, da es ganz sicher nicht von Mozilla stammt. Das sieht man zum Einen an dem abgeänderten Forefox Logo und zum anderen daran, das Mozilla immer die genaue Versionsnummer des Updates angibt. Also nicht wie hier “3.6″ sondern beispielsweise “3.6.12″. Und natürlich bietet Mozilla auch keine Updates über so ein über eine Website gelegtes Layer an.

Schaut man sich dieses Layer genauer an, findet man ein Verweis auf den Anbieter. Dieser heisst “consumer-benefit”, hat seinen Sitz in Tschechien und bietet Adaware an. Was heisst anbieten, in diesem Fall wird sie einem unter falschen Tatsachen direkt aufgezwungen. Versucht man das vermeindliche Update abzulehen wird nochmal mit einer Alertbox darauf hingewiesen, das man dieses “Update” installieren sollte.

Bitte genauer hinschauen und nicht auf dieses Fakeupdate reinfallen :)

Die neuste Version vom Firefox gibt es hier.

IPhone Codesperre

von on Donnerstag, 25 November, 2010

Normalerweise befindet sich mein IPhone nie weiter als einen Meter von mir entfernt und Raubüberfälle stehen in dieser Gegend auch nicht an der Tagesordnung. Dennoch habe ich mein IPhone vor fremden Zugriff mit einer Zahlenkombination gesichert.

Um diese Codesperre zu aktivieren, öffnet man die Einstellungen und wählt Allgemein aus.

Jetzt nur noch auf Code-Sperre tippen und man wird aufgefordert…

…eine vierstellige Nummer ein Mal und noch ein Mal, zur Bestätigung, einzugeben.

Nach der Festlegung des Codes gelangt man zum Optionsmenü für den Code, in welchem unter anderem auch festgelegt werden kann…

… das der Dateninhalts des IPhones nach zehn Fehlversuchen gelöscht wird.

Ich hatte überlegt, ob ich diese Funktion nutzen sollte, habe mich dann aber dagegen entschieden, weil ich das Telefon eigentlich nie irgendwo liegen lasse. Zum Glück ;) Denn, eines Morgens wurde ich von meinem Telefon geweckt, war aber noch zu verschlafen um meinen Code richtig einzugeben und wurde mit folgender Meldung aus dem Halbschlaf gerissen:

Ich hatte im Halbschlaf einfach zu oft einen falschen Code eingegeben. Im ersten Moment war ich sehr geschockt, weil ich die Augen nur halb offen hatte und irgendwas böse Rotes auf dem Diplay sah. Ich dachte erst, ich hätte das ‘nach 10 Mal löschen’ aktiviert gehabt und hatte es erfolgreich geschafft mein IPhone zu löschen. Glücklicherweise hatte es sich nur gesperrt… aber ich war plötzlich ruckzuck wach ;) …das wäre ein wirklich mieser Morgen gewesen.

Iphone: Sicherheitslücke in iOS 4.1

von on Dienstag, 26 Oktober, 2010

Ein brasilianischer IPhone-Besitzer hat eine Tastenkombination herrausgefunden mit der man Zugriff auf die Telefon-App eines gesperrten IPhones erlangen kann.

Bug no iOS 4.1 from Salomão Filho on Vimeo.

Um die Sperre des IPhone zu umgehen muss man wie folgt vorgehen:
-Gesperrtes IPhone mittels Schulter- oder Hometaste aktivieren und per Slider das Tastenfeld aufrufen
-Notruf antippen
-Zwei Pfund-Zeichen eintippen (andere Sonderzeichen sollen laut weiteren Nutzern auch funktionieren)
-Das grüne Anrufsymbol antippen
-und dannach schnell die Schultertaste drücken

Laut Wired hat man nun Zugriff auf das Adressbuch, die Mailbox und die Anrufsverlaufliste.

Ein Selbstversuch mit meinem IPhone 3G und der Firmware 3.1.3 zeigte wenig Erfolg. Da man in dieser Firmware im Notrufmenü als Sonderzeichen nur Raute und Stern zur Auswahl hat, habe ich es mit zwei mal Raute versucht. Nach drücken des Schulterkopfs schaltete sich der Bildschirm ab und präsentierte den Apple typischen “ich lade gerade irgendwas”-Kreisel. Nach wenigen Sekunden stand mir das Telefon wieder zur Verfügung und teilte mir mit, das es sich vielmals dafür entschuldigt das Springboard gerade abgestürzt sei. Ich glaube das das ein großer Zufall war, das es genau in diesem Moment abstürzte, da ich diesen Absturz kein weiteres Mal provozieren konnte.

Mir ist allerdings aufgefallen, das man, wenn ein IPhone gesperrt ist, trotzdem Screenshots erstellen kann. Das heisst, wenn man jemanden ärgern möchte, moppst man einfach sein IPhone und drückt undendich oft die Screentshot-Kobination (Schultertaste drücken und halten, dann einmal Home-Knopf drücken), um den Speicher vom IPhone zu füllen.

Kunde: Scareware

von on Donnerstag, 21 Oktober, 2010

Ich wollte mir etwas mit dem Flashplayer ansehen, dann erschien ein Popup in dem auf englisch sowas wie ‘gratis Systemcheck’ stand…

Nachdem er der gratis Überprüfung zustimmte, verschwand sein Antivirenprogramm und wurde gegen ein englisches “Secruity Center” ausgetauscht.

Bei den Worten “…mit dem Flashplayer etwas ansehen…” und der darauffolgenden Infektion musste ich natürlich sofort an sowas wie ‘youporn’ oder ‘redtube’ und wie der ganze Klumpatsch heisst denken. Bekräftigt wurde mein Verdacht dann noch durch den Blick, welchen er erst auf seine Frau und dann auf mich richtete als er sagte, “..ich kann mir auch nicht erklären wo das herkommt…“.
Männliche Täter haben immer diesen Blick wenn Familienmitglieder anwesend und sie selber schuldbewusst sind, der sagen soll “sagen sie bitte nicht Pornoseite” ;) .

Was ist eigentlich Scareware?
Gut programmierte Scareware gibt sich oft als Virenscanner aus, welcher sich zufällige Dateinamen vom Rechner nimmt und panisch davor warnt, das diese mit einem Virus/Wurm/Trojaner befallen sei. Im gleichen Schritt bietet die Scareware an das Problem zu entfernen oder dieses zu ignorieren. Wählt man die Behebung an, fordert das Programm einen dazu auf eine Lizenz für diesen Fake-Virenscanner zu kaufen.  Bricht man den Kauf ab oder hat vorher schon auf Abbrechen bzw “Cancel” geklickt, ermahnt einen das Programm, dass die Infektion immernoch besteht und man doch lieber die Lizenz kaufen sollte damit das Problem behoben werden kann.

Mit der Zeit wurde Scareware immer ausgeklügelter. Besonders fiese Scareware versucht das öffnen des Taskmanagers und von Antiviren- und Antispywaresoftware zu unterbinden, warnt beim surfen bei fast jeder aufgerufenen Seite vor Virenbefall und leitet auf die Scareware-”Herstellerseite” um, um zum Kauf der ‘Lizenz’ zu animieren. Diese Lizenz wird oft für günstige 20-50$ angeboten. Besonders miese Scareware führt sich sogar im abgesicherten Modus aus und kann dann oft nur noch vom erfahrenen Fachmann entfernt werden. Stellt man sich mal vor, das auch nur 5% aller Benutzer von infizierten Rechnern diese Summen bezahlen, kommt ein gutes Sümmchen zusammen.

Wie wird man Scareware wieder los?
Für die Entfernung dieser Plagegeister gibt es leider keine Universallösung. Allerdings gibt es gute und vor alle (kosten)freie Software um der Lage Herr zu werden.

Hijackthis überprüft den Rechner und erstellt eine Logdatei welche man auf Hijackthis.de auswerten lassen kann. Die Auswertung greift auf die Erfahrung einer großen Community zurück. Natürlich bleibt es dem Anweder schlussendlich selber überlassen, was er löschen möchte.

Malwarebytes von Malwarebytes.org. Ein wirklich wirkungsvolles und sehr gründliches Programm zum Aufspühren und Entfernen von beinahe aller Art von Infektionen.

Spybot – Search and Destroy von safer-networking.org, findet oft noch verstecke Plagegeister die andere Programme nicht finden.

Mit diesen Programmen ist man schon sehr gut beraten. Natürlich will sich Scareware oft nicht so einfach entfernen lassen. In den meisten Fällen lauert die Scareware auf Prozessnamen von bekannten Entfernungsprogrammen. Sobald einer dieser Namen in der Taskliste auftaucht, wird er abgeschossen.

Wie also vorgehen?
Zuerst sollte man sich die Software über einen nichtinfizierten Rechner auf einen USB-Stick ziehen,
dann den infizierten Windowsrechner im “Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern” starten,
danach die Software installieren und aktualisieren und
schlussendlich die einzelnen Progamme nacheinader durchlaufen lassen.

Sollte das oben beschriebene Problem auftauchen, das sich eines dieser Programme nicht ausfüren oder gar installieren lässt, muss man zu einem Trick greifen: Man nennt einfach die Setup-Datei um. Heisst die Installationdatei beispielsweise “HJTInstall.exe“, nennt man diese einfach in “Brot.exe” um. Wichtig ist dabei das die Dateiendung .EXE beibehalten wird.
Hat die Installation funktioniert, aber das Programm lässt sich nicht starten oder wird nach dem Start automatisch beendet, greift man ebenfalls zu dieser List. Man ruft den Programmordner auf, sucht die Hauptprogrammroutine auf und nennt diese ebenfalls um.

Wie schon gesagt, es gibt keine Universallösung , aber mit diesen Programmen ist man schon gut gerüstet.
Damit man erst gar nicht in eine solche Lage gerät gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
Nummer eins: Rechner weder mit dem Internet verbinden, noch fremde Speichermedien mit diesem verbinden.
Nummer Zwei: Aufpassen welche Seiten man besucht und mit welcher aktiven und passiven Software man surft.

Ich empfehle gerne den Firefox in Kombination mit den Addons ‘Addblock Plus‘ und ‘NoScript‘ und dazu den gratis Virenscanner ‘Avast Antivirus‘.

Und bitte, nur eine Antivirensoftware installieren und benutzen ;)

Sanftes Scrollen im Firefox

von on Freitag, 15 Oktober, 2010

Schon immer hat mich dieses abgehackte Scrollen in den unterschiedlichen Browsern genervt. Verwöhnt durch Safari auf dem Iphone dachte ich mir, das muss es doch auch zumindest für den Forefox geben. Und tatsächlich! Es nennt sich ‘Yet Another Smooth Scrolling‘.

Das Addon ist schnell installiert. Zuerst diesen Link öffnen, dann auf “Add to Firefox” klicken und dann den kurzen Installationsschritten in Firefox folgen. Schlussendlich muss der Browser neugestartet werden und das Addon ist installiert.

Schaut man nun in die Ecke rechts unter dem ‘Scrollbalken‘, finden man die Schaltfläche um das Addon zu konfigurieren. ‘Yet Another Smooth Scrolling‘ bietet drei voreingestellte Scrollstufen die ich mal folgendermaßen benennen möchte: Träge (blau), angenehm (grün) und zackig (rot). Für alle Individualisten bietet das Addon natürlich auch die Möglichkeit das Scrollvehralten ganz nach eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Ich mag das Addon. Es ist nichts weltbewegendes aber eine Kleinigkeit die das Arbeiten/Surfen am Rechner ein kleines Bischen angenehmer macht :) Ausprobieren!

App: Truckers Delight

von on Freitag, 6 August, 2010

Es gibt wohl kaum einen Song den ich mehr mit der Autofahr nach Schweden verbinde, als Truckers Delight. Mein MP3-Player hatte zu der Zeit eine besondere Vorliebe für diesen Song :)

Bei einen meiner Streifzüge durch den Appstore fiel mir in der Top25 der Name “Truckers Delight” ins Auge (Link für ITunes). Ohne großes Zögern fand diese App schnell Platz auf meinem IPhone.

Das Spiel verfolgt den simplen Sinn das Objekt der Begierde sooft wie möglich mit dem eigenen Truck zu rammen und es über die Checkpoints vor Ablauf der Zeit zu schaffen. Unterwegs kann man ein paar Extras aufsammeln wie einem ordentlichen Turbo, gewaltige Hörner welches als seitliche Ramböcke zu gebrauchen sind und “Mr. Slurp”. Mit diesem Extra hat man die Möglichkeit  Extrapunkten zu bekommt, indem man möglichst viele Frauen mit der Zunge des Truckers durch schnelles und hektisches Tippen auf dem IPhone “slapt;)

Ich frage mich allerdings wie dieses Spiel es in den AppStore geschafft hat, da Gewalt und nackte (Pixel)Brüste zu sehen sind. Beides sind normalerweise Gründe für die Zensurstelle von Apple um nein zu sagen.

Egal, es ist da und ich warte auf “Episode 2“, es kann nur besser werden :)

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