Canon hat die neuste version seiner Dokumenten-Management-System UniFlow 5 vorgestellt.
Was kann diese tolle neue Software?
Mit dem UniFlow5 kann man unter Anderem eine Blacklist anlegen die von einem Drucker oder Kopier abgerufen wird. Findet der Durcker/Kopierer wärend des Druckvorgangs ein Wort aus dieser Blacklist, verweigert er den Ausdruck, erstellt ein PDF von dem “verbotenen” Dokument und schickt es an den Systemadministrator.
Das ganze wird vom Drucker per OCR bewerkstellingt, das sich natürlich durch die Verwendung von Zahlen in den Wörtern austricksen ließe. ITnews gibt als Beispiel das Wort “Zoo” welches man auch mit Nullen als “Z00″ schreiben könnte. Da wäre es meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit bis Canons Technik das auch durchschauen kann. Okay, irgendwann würde es mehrere Minuten in Anspruch nehmen bis ein Dokument gedruckt werden kann, vor allem wenn es sich um Summenformeln handelt die zufällig ein Wort ergeben .
Für mich klingt das so, als ob dieses UniFlow5 beste Dienste im Ministerium für Wahrheit leisten könnte.
Ein Rechner, ausgestattet mit der neusten und dicksten Hardware, mit dem es ohne Probleme möglich wäre, das hardwarehungrigste Spiel auf vollen Details flüssig spielen zu können oder die Flugbahnen für die Marsmission binnen Sekunden aus zu rechnen, ist für mich kein vollständiger oder gar vollständig brauchbarer Rechner, solange er keine Verbindung mit dem Internet hat.
Man hat sich so sehr dran gewöhnt, mal eben Etwas nachsehen zu können oder sinnlos rum zu surfen, dass vielen nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Rechner anfangen können, sobald ihre Verbindung gekappt worden ist. Ach was, ‘Verbindung’, ihr Internet. Mich hat noch nie ein Kunde angerufen und gesagt, “Da stimmt irgendwas nicht mit meiner Internetverbindung”. Es heisst immer, “Mein Internet geht nicht”.
Schlimmer dagegen ist es, wenn Menschen gar nicht mehr wissen, was sie nicht nur ohne Internetzugang sondern auch ohne Rechner anstellen können. Braucht man für die folgenden Dinge Internet?: Bücher lesen, Radfahren, Joggen, allgm. Sport treiben, Freunde in der Realität treffen? Es gibt noch unzählige Dinge für die man weder Netzzugang noch Rechner braucht. Ich, für meinen Teil, bin oft ganz froh, wenn die Kiste auch mal ausbleibt. Weiterlesen
Ja richtig, unsere Nachrichtenterrornetzwerke spitzten die Situation einmal mehr zu und betiteln die momentan Wetterlage tatsächlich als Blizzard. Kein wunder also, dass die Bevölkerung dementsprechen reagiert und sämtliche Regel und Vorschriften über Bord wirft. Mein Hauptaugenmerk liegt hierbei beim Straßenverkehr.
Ich selbst gehöre glaube ich zur Cholerikerelite deutscher Autofahrer. Sobald ich mich ans Steuer gesetzt habe, werde ich sowas von deutsch und fange an, über alles und jeden zu motzen, der auch nur den kleinsten (Fahr-) Fehler macht. Warum ich das mache? Erstens weil es mir Spaß macht und zweitens, weil ich es nicht abkann, das jeder Arsch auf die StVo und sonstige Regeln scheisst, während ich versuche mich nach besten Wissen und Gewissen daran zu halten.
Was ist nun mit dem Blizzard und was hat das ganze mit Autofahren zu tun? Ich weiss nicht wie es im Rest von Deutschland ist, aber sobald hier in Ostfriesland auch nur die erste Schneeflocke den Boden berührt, drehen alle durch. Natürlich sind alle von Mitte Dezember bis Enda Januar erstmal föllig überrascht, dass es Schnee gibt und verwandeln sich aufgrund fehlender Winterreifen sofort in ein Verkehrshinderniss. Entweder hängen sie an einer Ministeigung fest oder kriechen mit Standgas und am besten noch mitten auf der Fahrbahn durch die Strassen. Als nächstes fallen mir die ein, die versuchen mit ihrem Wagen den Flocken aus zu weichen oder weiss der Teufel was die da machen. Zickzackfahrten bei Minimalgeschwindigkeit gekoppelt mit panischem Bremsen endet sehr oft darin, das entsprechende Personen mit ihrem Fahrzeug quer auf der Strasse stehen und nicht mehr wissen wie es weiter gehen soll. Großartig.
Wenn leichter Schneefall die Sicht ein wenig einschränkt, ist dieses Problem ohne weiteres durch einschalten der Nebelschlussleuchte zu lösen. Denn wie jeder weiss, darf man sich im Straßenverkehr benehmen wie die Sau, sobald man irgendeine Fahrzeugextrabeleuchtung eingeschaltet hat. Sei es nun die Nebelschlussleuchte oder die universal einsetzbare Warnblinkanlage, mit der man sowie so alles darf. Die “bei Schnee mit Nebelschlussleuchte fahren “-Fahrer sind mir aber glaube ich die liebsten von allen, da sie oft am wenigsten Angst vor dem Wetter haben und wenigstens “fahren”.
Über die Trottel, die bei dieser Witterung ohne jegliche Form von eingeschalteten Licht unterwegs sind, rege ich mich schon fast nicht mehr auf, weil ich hoffe, das sie aufgrund des eingeschränkten Sehens irgendwo drinne oder dran landen.
Meine absoluten Favoriten sind ja die, die ihren Wagen ca 10x5cm von Schnee und Eis befreien, um das Sichtfenster eines Panzerfahrers zu bekommen. Dann werden erstmal Nebelschlussleuchte, Fernlicht und Nebelscheinwerfer aktiviert um schlussendlich mit dem Gummibereiften Iglu in gefühlter Negativgeschwindigkeit über die Straße zu juckeln. Vor kurzem hatte ich sojemanden vor mir auf der Autobahn. Welch Wunder, dieser Panzeriglufahrer hatte tatsächlich so viel Mum in den Knochen sein Gefährt auf 130 km/h zu beschleunigen. Doof nur, das mir dabei dauernd Eisplatten auf meinen Wagen segelten und sein erzeugter Schneefall vom Autodach mir komplett die sicht nahm. Danke du Arsch.
Ich gebe dem Wetter nur wenig Schuld, es sind eher die Schisser und Idioten auf den Strassen, die das Autofahren momentan so gefährlich machen.