Heute Nacht speisen wir in der Hoelle!

This entry was posted by on Montag, 18 Mai, 2009 at

Oder im Helvete.

…und mit speisen meine ich eigentlich Bier trinken und Bands gucken. Nach einem gefühlten Jahrhundert der Abwesenheit, ging es mal wieder nach Oberhausen. Dieses Mal hatten Jens und ich Artur im Gepäck. Unser Ziel war die ‘Casa de Ben‘. Mindestens 1000 Treppenstufen mussten erklommen werden, bis wir es uns in Bens cooler Wohnung gemütlich machen konnten.

Der Plan!
Freitag von Ben zum Helvete und Deströyer666 hörsehen, Samstag von Ben zum Helvete und Darkestrah hörsehen.

Freitag.
Oberhausen in Sicht! Nach einer bequemen Autofahrt waren wir überraschend schnell in Oberhausen. Wie schon gesagt, 1000 Stufen, mindesten! Schnell wurde der Grill angeschmissen und der Klassiker Worms ausgepackt. Grandiose Stimmung :) . Nach packenden Runden Worms, Chartmusik der letzten 40 Jahre und Grillfleisch, sollte es  in Richtung Carina gehen. Aber wie? Wie kommt lauffaules und freiwillig nicht mehr Fahrbereites Pack von A nach B? Klar mit ´nem Taxi. Oder man ruft jemanden an, der ein großen Wagen besitzt, in den wir alle reinn passen. Dieser Jemand wurde schnell gefunden. Los gings.

Tür auf, Überfall!
Nach einer kurzen Sitzung bei Carina, maschierten wir los, gen Helvete.
Was für einm Schuppen, die Barkeeper kennen den Unterschied zwischen Scotch und Bourbon nicht und “Whsikey Cola” kostet drei Euro weniger als “Jacky Cola”. Seltsam, was muss das für ein qualitativ minderwertiger Whiskey sein?
Egal, Konzert.
Wieso ist es nicht mehr so wie früher? Früherging man zu einem Konzert, hat sich mit wildfemden Metalfans hingesetzt, Bier getrunken und sich die Bands angeschaut. Heute rennt jeder mit so viel Nieten, Ketten und Bandaufnähern rum wie auch nur irgendwie an seine Kleidung passen. Man wird böse von oben herrab gemustert, ob man auch “trve” genug ist, diesen Konzertraum zu betreten. Hat man diese Musterung erfolgreich absolviert, wird man dennoch, größtenteils mit verschränkten Armen und einem bösen Blick, weiter beobachtet. Ugh Ugh Ugh TONGA!!!

Das Konzert war überraschenderweise sehr schnell zu ende.  Ich hatte ja eher den Eindruck, das die Hauptband, Deströer666, nur eine Pause machten. Aber irgendwie konnte ich meiner Meinung keinen nachdruck verleihen, da unser Partymob weiterziehen wollte. So verabschiedeten Jens und ich uns von unseren neuen Fans. Wieso Fans? Nunja, Jens und ich haben uns den ganzen Abend den bösen Metallern als zwei Metalfans aus Alabama (,babey) vorgestellt. Relativ schnell hatten wir eine Traube aus Menschen um uns rum, die unbedingt mal die Amis sehen wollten, die extra aus Alabama nach Oberhausen gekommen sind, nur um Deströyer666 zu sehen. Jens und ich bedienten natürlich alle Clichés, angefangen bei einem abgefahrenen Südsstaatlerakzent bis hin zur, natürlich gespielten, leichten beschränktheit. Was für ein Spaß.

Das gute Erinnerungsvermögen…
Welches ich nicht so ganz habe. Cageclub war das Stichwort. Wir organisierten uns ein Großraumtaxi, kratzen alle unser Geld zusammen und ließen uns zum Cageclub fahren. Sagte ich das das Helvete ein abgefahrener Schuppen sei? Das Kellerloch “Cageclub” war noch viel besser. Und ich meine wirklich besser :) . Die Musik und Getränkepreise waren durchaus erträglich und die Toiletten sauberer als im Helvete. Wir verbrachten eine gefühlte Ewigkeit im Cageclub. Irgendwann fiel uns auch mal auf, das Jens und Artur sich an den Rand zum pennen gesetzt hatten. Wir weckten die beiden, stellten sicher, dass Jens sein neues rotes Handtuch bei sich hatte, welches er von KK-Warslut persönlich bekommen hatte und verliessen den Cageclub.

Taxi!…TAAAAAXI!!!
Finde mal einen Taxifahrer, der eine Horde mude aussehender und nach Bier stinker Kerle mitnimmt. In Oberhausen anscheinend kein Problem ;) . Diesmal war ein kein Großraumtaxi sondern ledigleich ein Benz-Combi-irgendwas. Dieser Umstand zwang Ben dazu, im Kofferraum platznehmen zu müssen. Zu seiner Überraschung befand sich bereits jemand im Kofferraum des scheinbar leeren Taxis. Es hat uns und vor allem Ben aber wenig gestört, denn wir wollten nach Hause. Natürlich nicht, ohne einen Schlenker zu Burger King zu machen.  Nach einer Kurzen Fressorgie ging es dann endlich zu den gefühlten 1000 Treppenstufen, an deren Ende wir von gemütlichen Schlafquatieren und den seltsamsten Japanischen Trashmovies erwartet wurden.

Tag2, Darkestrah hörsehen.
…oder doch nicht. Der Vorabend war dann doch etwas kraftraubender als wir dachten und vor allem auch Kostenspieliger als wir alle dachten :D . Jens, Artur und ich entschlossen uns deshalb, wieder nach Hause ins gute, alte und vor allem ruhige Ostfriesland zu fahren. Es wird aber definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, das wir Oberhausen / Ben heimgesucht haben ;) .

Ich sollte mir mal einen angenehmeren Schreibstil aneignen….

2 Kommentare to “Heute Nacht speisen wir in der Hoelle!”

  1. Ben

    Der Cageclub ist schon ne ganze Ecke besser. Ich weiss schon warum ich dahin wollte. Nur waren wir irgendwie zu spät da, normalerweise is da mehr los und generell auch noch irgendwie besser. :D

    Übrigens… wann und wo und wer hat das Taxi aufgegabelt? Sili wars, oder?

    Ich weiss nur noch, dass mir plötzlich gesagt wurde “los, steig ein”. Da waren übrigens richtige Sitze hinten. :D

    Auch ganz groß die Geschichte von Mrs “ich sperr mich aus und hab kein Geld fürs Taxi, aber es is 5 Uhr “… :D

  2. Nächstes Mal gehen wir einfach direkt hin :) . Jah die Geschichte war super :D …habe ich es richtig in derinnerung das es ein dunkelhäutiger mitbürger im kofferram war :D ?


Schreibe einen Kommentar



;) :| :zunge: :x :watt: :watt2: :twisted: :top: :stop: :roll: :rofl: :psst: :peitsch: :paket: :oops: :ooo: :o :nono: :mrgreen: :lol: :knutsch: :knuddel: :inlove: :idea: :herzen: :gruebel: :grr: :gaaa: :exp: :evil: :dumm: :drum: :driver: :cry: :beep: :bass: :bah: :arrow: :P :D :?: :? :) :( :!: 8O 8)
  • Twitter

    follow me on Twitter