Das Wochenende+Gute Tat
Was für ein cooles Wochenende.
Jens war mal wieder im Lande und hat das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden
. Sein Laptop musste dringend neuinstalliert werden. Und da er schon lange nicht mehr bei mir war, habe ich natürlich meine Fähigkeiten angeboten.
Wir habens wie immer gemacht. Bier+Internet+’Szenerie’= Sehr gute Mischung für einen coolen Abend. Ein Pepe fehlte zwar für die optimale Mischung, aber man kann nicht alles haben. Das Szenerie war zu unserer Überraschung sehr voll, was uns aber nicht daran hinderte, Spaß zu haben. Nur irgendwie schienen wir die Einzigen zu sein, die Spaß haben wollten. Im Gegensatz zu allen anderen waren wir die Einzigen, die sich Songs bestellt haben und die Tanzfläche durch Headbangen poliert haben. Nunja, jeder wie er mag.
Um etwas Geld zu sparen und der Faulheit entgegen zu wirken, beschlossen wir, nach Hause zu laufen. Es sollte sich zeigen, dass das eine gute Entscheidung war. So konnten wir nicht nur die frische Luft genießen sondern auch noch eine Gute Tat vollbringen. Als wir in Höhe des Altersheims waren, hörte ich ein jämmerliches Stöhnen und Keuchen. Ich wusste nicht genau, was mich dazu trieb, aber ich wollte wissen was da los war. Wir fanden einen alten Mann mit gebrochenem Fuß vor der orientierungslos in der Kälte stand und nicht wirklich begreifen konnte, wo er war.
Jens hat dem armen Kerl Gesellschaft geleistet während ich versucht habe, am Eingang über sämtliche Klingeln und Alarme jemanden zu erreichen. Es hat sehr lange gedauert, bis eine pampige Pflegekraft mir aufmachte und wie gesagt sehr pampig fragte, was ich denn wolle. Als ich ihr gesagt hatte, was los war und auf den alten Mann zeigte, wurde diese sehr kleinlaut und wirkte peinlich berührt.
Wie dem auch sei, Schande über sie und Klopfer auf unsere Schultern.