Kino: Der Tag an dem die Erde still stand
“Klaatu, ein Vertreter einer außerirdischen Rasse, die durch eine drastische Evolution gehen musste, um die Klimawandlung auf ihrem Planeten zu überleben, kommt auf die Erde, um herauszufinden, ob die Menschheit die Umweltschäden noch abwenden kann, die sie auf ihrem Planeten verursacht hat. Klaatu hat bereits eine schlechte Meinung von den Menschen. Als er davon abgehalten wird, vor den Vereinten Nationen zu sprechen, entscheidet er sich dafür, die Menschheit zu vernichten. Der Planet – mit seiner seltenen Fähigkeit, komplexes Leben zu ermöglichen – soll überleben können. Es liegt an Dr. Helen Benson und ihrem Stiefsohn Jacob, Klaatu zu überzeugen, dass es die Menschheit wert ist, gerettet zu werden. Aber es könnte schon zu spät sein.”
Ich hab gerade aufgehört, WoW zu spielen, mein Windows Vista Betriebssystem herruntergefahren, mein neustes LG Handy eingesteckt und bin mit meinem Toyota zu Mc Donalds gefahren. Zumindest würde ich das tun, wenn ich von Schleichwerbung in Kinofilmen beinflussbar wäre.
“DTADDESS” – Ein merkwürdiges Objekt erreicht die Erde …Amerika …New York! Um dieses Objekt versamelt sich ein Großteil der Amerikanischen Armee und wartet nur auf den Schießbefehl. Als die Sphere ein menschlich wirkendes Wesen ausspuckt, kann es ein Soldat nicht abwarten und feuert. Daraufhin tritt ein wirklich gruuhuuseliger und übermächtiger Roboter ins Spiel und hält die Armee in Schach. Das angeschossene Wesen wird medizinisch versorgt und… ja, ab da an schlafft der Film gewaltig ab. Durch die schnell wechselnde und eher zusamenhangslose Handlung, schaffen es die Charaktere kaum, eine Beziehung zu einander auf zu bauen. Die Spezialeffekte wirken etwas unmodern und richtig spannend wird es auch nur noch kurz, als das Militär versucht, den inzwischen gefangenen Roboter zu untersuchen.
Man kann ein wenig rausfiltern, dass der Film “Der Tag an dem die Erde still stand“, die Botschaft übermitteln soll, “seid ein wenig netter zum Planeten Erde”. Irgendwie kommt diese Botschaft aber eher seicht rüber. Was viel mehr rüber kommt ist, das die Amerikaner keine andere “Macht” neben sich dulden und sofort mit aller Feuerkraft auf alle “Nebenbuhler”, egal welche Absichten sie verfolgen, schiessen und vernichten wollen.
Wenn ich mir die Filmkritiken in Internet durchlese, wächst in mir die Neugier auf das Original des Films von 1951. Denn diese Kritiken bezeichnen die Moderne Variante des Films als ” Popeliges Armageddon” im Vergleich zum Original, um nur einen Vergleich zu nennen. Auch soll die Botschafft viel Härter rüberkommen, als sie es so lala in der Neuverfilmung versucht. Auch die schon von mir erwähnten, sehr aufdringlichen Werbungen im Film, sind meiner Meinung nach sehr fehl am Platz. Überraschend ist nur, dass dieses Mal kein DELL-Pc im Film zu sehen war.
Da es in Sachen Bewertungen bei mir keine halben Sachen gibt, bekommt “DTADDESS” von mir 2 statt 2.5 Filmrollen. Auch weil ich ein Fan von Dystopien bin und von “der Tag…” ein wenig enttäuscht wurde.

Das Original von 1951 hat mir gut gefallen… wenn auch die Spezialeffekte etwas ‘alt’ sind.
yo, hab die ungesehene dvd hier stehen.
allerdings sind mir alte effekte immernoch lieber als das cgi-gewichse heutzutage. ansonsten schreckt mich auch 1face-keanu-reeves ab, der seit x rollen seinen gesichtsausdruck nicht mehr ändern musste.
aber, hmmhm… irgendwann werd ich den film trotzdem noch schauen.
Von einem Film, der mit seiner Abkürzung wirbt, die so klingt, als hätte Stefan Raab ein neues Projekt laufen, sollte man auch nicht zuviel erwarten. ^_^
Keanu Reeves hat wohl den meisten Botox-verbrauch in Hollywood. Zu den Effekten: In einem alten Film dürfen die Effekte auch alt sein
weil sie zum Zeitpunkt des Films topaktuell waren